Mit Fahrradfahren abnehmen: Schlank durch Radfahren

Redaktion PraxisVITA

Rauf aufs Rad, runter mit den Kilos! Mit dem Fahrradfahren abnehmen? Das geht –  und zwar auf gesunde Art und Weise.

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Inhalt
  1. Mit Fahrradfahren abnehmen: Das sind die gesundheitlichen Vorteile
  2. Mit Fahrradfahren abnehmen: So funktioniert’s
  3. Wie viele Kalorien verbrennt man mit Radfahren?
  4. Die optimale Trainingsintensität
  5. Mit Fahrradfahren abnehmen: Worauf man achten sollte
  6. Mit Fahrradfahren abnehmen: Ergometer oder Fahrrad?

Durch Fahrradfahren abnehmen - das wünschen sich viele. Wer die Pfunde allerdings schnell purzeln lassen will, muss neben der richtigen Ernährung auch auf ausreichend und vor allem die richtige Bewegung achten. Dabei ist Fahrradfahren eine der beliebtesten Sportarten, die sich auch gut in den Alltag integrieren lässt. Mit dem Fahrradfahren abnehmen ist auch für Fitness-Anfänger eine tolle Option, um die Kondition wieder so richtig in Schwung zu bringen. 

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Mit Fahrradfahren abnehmen: Das sind die gesundheitlichen Vorteile

  • Man entlastet seine Gelenke

Während man beim Joggen und anderen Sportarten sein gesamtes Körpergewicht mitschleppt, übernimmt beim Fahrradfahren der Sattel diese Aufgabe. 60 bis 75 Prozent des Körpergewichts werden vom Rad getragen – das entlastet die Gelenke enorm. Genau aus diesem Grund ist Radfahren eine optimale Methode für übergewichtige Menschen, um abzunehmen. Auch Sportanfänger, die sich in Form bringen wollen, finden mit dem Drahtesel ein optimales Trainingsgerät!

  • Man tut etwas für sein Herz-Kreislauf-System und senkt den Blutdruck

Wer regelmäßig in die Pedale tritt, wird nicht nur überschüssige Kilos los, sondern tut auch seinem Herz-Kreislauf-System etwas Gutes. Wie die Studie “Cycling & Health” des Fahrradsattel-Herstellers Selle Royal in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) zeigte, wird das Herzinfarktrisiko bei ausgewogener körperlicher Aktivität wie dem Fahrradfahren um mehr als 50 Prozent reduziert. Das Schlagvolumen des Herzens wird erhöht, die Pumpleistung ruhiger. Außerdem senkt die sportliche Aktivität den Blutdruck.

  • Wirkung auf die Cholesterinwerte

Fahrradfahren sorgt laut besagter Studie auch dafür, dass negatives LDL-Cholesterin abgebaut wird. Dieses ist dafür verantwortlich, dass die Blutgefäße verkalken. Dafür fördert der Sport das positive HDL-Cholesterin, das die Gefäße schützt. Die Folge: Das Risiko einer Arterienverkalkung wird deutlich gesenkt, die Gefäße werden flexibler, Plaqueablagerungen werden unwahrscheinlicher.

  • Das Lungenvolumen erhöht sich

Auch die Lunge profitiert vom Fahrradfahren – denn mit steigender Ausdauer nimmt auch das Lungenvolumen zu.

  • Das Immunsystem wird gestärkt

Radeln stärkt das Immunsystem. Das macht weniger anfällig für Erkältungen und Infektionen – und sorgt für mehr Wohlbefinden.

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Mit Fahrradfahren abnehmen: So funktioniert’s

Wichtig ist, dass man mehrmals pro Woche Rad fährt. Es ist besser, dreimal in der Woche eine halbe Stunde zu radeln, als einmal pro Woche eine längere Trainingseinheit einzulegen. Wenn man sich regelmäßig aufs Rad setzt, wird man feststellen, dass man eine bessere Ausdauer erhält und schon bald besser wird, sowie sich erste Erfolge bemerkbar machen. Ebenfalls sollte man zu Beginn mit niedrigen Gängen anfangen und Strecken mit konstanter Geschwindigkeit und wenig Steigung bevorzugen. So kann man sich nach und nach steigern.

 

Wie viele Kalorien verbrennt man mit Radfahren?

Wie viele Kalorien man beim Radfahren tatsächlich los wird, hängt von einer ganzen Reihe von Faktoren ab. Erstens kommt es darauf an, wie lange man fährt. Dann spielen auch die Intensität, die Geschwindigkeit, das Körpergewicht und das Fitnesslevel eine große Rolle. Durchschnittlich sollte eine Kalorienreduktion von 300 bis 600 Kilokalorien in einer Stunde durchaus möglich sein.

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Die optimale Trainingsintensität

Für das optimale Training spielt die richtige Herzfrequenz eine große Rolle. Diese beträgt 60 bis 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz. Berechnen kann man die maximale Herzfrequenz selbst: Für Männer gilt die Formel “220 minus das Alter”, bei Frauen “226 minus das Alter”. Mit einer Pulsuhr oder einem Fitnesstracker kann man jederzeit kontrollieren, in welchem Pulsbereich man sich gerade befindet.

 

Mit Fahrradfahren abnehmen: Worauf man achten sollte

Wichtig ist, dass man ausreichend trinkt – sowohl vor als auch während des Sports. Somit sollte man also darauf achten, eine Flasche stilles Wasser dabeizuhaben. Es empfiehlt sich zudem, nach einer Trainingseinheit etwas zu essen und den Glykogenspeicher wieder aufzufüllen. Optimal ist eine Mischung aus Proteinen und Kohlenhydraten – für Sportler, die gerne Gewicht verlieren möchten, sollte der Proteinanteil etwas höher sein. Jedoch sollte man aber nicht den Fehler machen und nach dem Sport gar nichts essen – die richtige Nahrungszufuhr ist für die Regeneration des Körpers essenziell wichtig.

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Mit Fahrradfahren abnehmen: Ergometer oder Fahrrad?

Prinzipiell macht ein Ergometer genau das Gleiche wie ein Fahrrad. Beide Optionen bieten Vorteile: Beim Fahrrad betreibt man Sport an der frischen Luft. Somit kann man beispielsweise den täglichen Weg zur Arbeit als Trainingseinheit nutzen – oder andere Wege, die man ohnehin bestreiten muss. Andererseits ist man beim Ergometer nicht von Wetter- und Verkehrsverhältnissen abhängig und kann neben dem Fahrradfahren beispielsweise einen Film anschauen. Viele Ergometer haben außerdem einen integrierten Pulsmesser. Egal, für welche Variante man sich entscheidet: Man tut sich, seinem Gewicht und seiner Gesundheit in beiden Fällen etwas Gutes.

Fazit

Wer ein paar Kilos verlieren möchte und sich gern an der frischen Luft aufhält, kann mit Fahrradfahren abnehmen und dazu auch noch richtig fit werden. Ob man sich dabei für Rennrad, Mountainbike oder Ergometer entscheidet, bleibt einem selber überlassen. Trainiert man regelmäßig, steigert man seine Kondition allmählich und es steht einem Trainingserfolg nichts im Weg.

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Quellen:

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