Mit der richtigen Ernährung gegen eine Fettleber

Artischocke
Die Artischocke gehört zur guten Ernährung um eine Fettleber vorzubeugen. Ihre Pflanzenstoffe fördern die Produktion von Gallensaft © shutterstock

Schmerzen im Oberbauch, das Gefühl ständig müde zu sein – all das kann auf eine Fettleber hindeuten. Übergewicht und übermäßiger Alkoholgenuss gelten als Hauptursache einer Fettleber. Dieser Erkrankung können Sie jedoch mit der richtigen Ernährung entgegen wirken.

 

Artischocke fördert Gallensaftproduktion

Essen Sie möglichst oft Artischocken: Ihre Pflanzenstoffe fördern die Produktion von Gallensaft und somit den Abtransport von Giftstoffen. Alternativ kann aber auch ein Extrakt der Blätter (Apotheke) unser Entgiftungsorgan schützen oder dazu beitragen, erhöhte Werte zu senken.

 

Curry stärkt die Leber

Würzen Sie oft mit Curry – Studien zeigen, dass das darin enthaltene Kurkuma die Leber stärkt.

 

Roibos unterstützt Entgiftungsfunktion

Auch Tee trinken hilft, vorausgesetzt es ist Roibos. Der südafrikanische "Honigbusch" unterstützt nachweislich die Entgiftungsfunktionen der Leber. Optimal sind sechs Tassen pro Tag, am besten Bioware.

 

Mariendistel als pflanzlicher Helfer

Der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten sowie ausreichend Bewegung tun der Leber gut. Auch eine gesunde, eiweißreiche Ernährung schützt. Ein Eiweiß-Mangel kann hingegen eine Leber-Verfettung begünstigen. Mariendistel-Präparate (Apotheke, 200-400 mg) sind gute pflanzliche Helfer, um das Organ zu entgiften.

 

Stress reduzieren

Wer unter Strom steht, zwingt seinen Körper, auf Hochtouren zu laufen. Die Leber muss die dafür erforderliche Energie aufbringen. Dies kann zu einer erhöhten Cholesterin-Produktion führen, was das Organ stark belastet. Außerdem erhöht Stress die Konzentration von Zell-Giften im Blut und schwächt das Immunsystem. Darunter leidet dann auch wieder die Leber.

 

Ein Wickel für die Leber

Ein feuchtwarmer Wickel bringt alle Leberfunktionen auf Hochtouren: Wärmflasche mit heißem (nicht kochendem!) Wasser füllen, in ein feuchtes Leinentuch wickeln. Unterhalb des rechten Rippenbogens auf den Bauch legen. Mit einem trockenen Handtuch und einer Wolldecke zudecken. Ungefähr eine Stunde wirken lassen. Eine Woche lang täglich anwenden, am besten abends.

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