Milien-Diagnose: So kann der Arzt die Zysten erkennen

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Die Milien-Diagnose wird vom Hautarzt (Dermatologen) gestellt. Er kann die Zysten durch ihre bloße Erscheinung identifizieren. Das heißt, er schaut sich den betroffenen Bereich, meist mithilfe einer Lupe oder eines Dermatoskops zur Vergrößerung, genau an, um die Hautveränderung zu erkennen.

Die Milien-Diagnose kann trotz des einfachen Verfahrens nur ein Arzt stellen, da für den Laien nicht unbedingt erkennbar ist, ob es sich bei den Knötchen nicht doch beispielsweise um Ausprägungen von Akne handelt oder um Anzeichen einer Infektionskrankheit. Auch Hitzepickel, bei denen die Schweißdrüsen verstopft sind, können den Zysten ähneln und die Milien-Diagnose erschweren. Bei einzelnen Milien besteht die Gefahr, dass Betroffene sie mit kleinen Warzen verwechseln.

 

Hautkrankheiten sind leicht von Milien abzugrenzen

Dermatologe untersucht Hautbild auf Milien
Ein Hautarzt kann Hautveränderungen wie Milien, Pickel und Leberflecke abklären © Fotolia

Für einen Dermatologen sind diese verschiedenen Hautkrankheiten leicht von Milien zu unterscheiden. Bei der Diagnose wird er sie zudem von den sogenannten Pseudomilien abgrenzen, die echten Milien sehr ähnlich sehen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um Zysten, sondern um Ablagerungen von bestimmten Salzen (Oxalaten) in der Haut.

Behandlung
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