Milchschorf-Symptome: Schuppen und Juckreiz

Redaktion PraxisVITA
Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursache
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Wer die Milchschorf-Symptome seines Kindes genau beobachtet, kann Milchschorf in der Regel verlässlich von Kopfgneis unterscheiden.

Die Milchschorf-Symptome ähneln denen beim Kopfgneis. Dennoch können beide Krankheiten bei genauem Hinsehen verlässlich voneinander unterschieden werden. Beim „echten“ Milchschorf entstehen harte Schuppen, es bildet sich eine gelbe Kruste und das Kind leidet unter quälenden Juckreiz. Unter Umständen entwickeln sich Bläschen. Es versucht, sich zu kratzen, teilweise bis die Haut blutet. Das Kind reagiert unruhig, es quengelt und weint.

Zu den Milchschorf-Symptomen gehört starker Juckreiz, unter dem die Kinder leiden
Zu den Symptomen von Milchschorf gehört starker Juckreiz. Viele Babys leiden darunter, sie sind unruhig, schreien oder weinen
 

Milchschorf-Symptome: betroffen sind häufig die Arme, Beine und das Gesicht des Babys

Am Körper zeigen sich besonders auf der Kopfhaut und den Wangen entzündete Bereiche sowie nässende Ekzeme. Von Milchschorf sind sämtliche Körperbereiche des Babys bzw. Kleinkindes betroffen, vorzugsweise treten die Symptome jedoch an der Streckseite der Arme und Beine sowie im Gesicht auf.

 

Milchschorf-Symtome können auf eine Neurodermitis hindeuten

Kinder, bei denen sich als Säugling Milchschorf entwickelt, haben ein erhöhtes Risiko, eine Neurodermitis zu entwickeln und überdies sind sie anfälliger für Heuschnupfen. Daher sollten Eltern die Symptome von einem Kinderarzt einordnen und behandeln lassen. 

 

Milchschorf-Symptome unterscheiden sich vom Kopfgneis

Beim Kopfgneis entstehen in den ersten drei Lebensmonaten Schuppen am Kopf und Nacken des Kleinkindes. Diese sind fettig und weich. Das Kind spürt im Gegensatz zum Milchschorf keinen Juckreiz, es hat keine Beschwerden. Kopfgneis verschwindet in der Regel innerhalb des ersten Lebensjahres und muss nicht behandelt werden – weder von den Eltern noch von einem Arzt. Sowohl bei Milchschorf als auch Kopfgneis gilt, dass sämtliche Behandlungswege erst nach Absprache mit dem Arzt unternommen werden sollten.

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