Laserdrucker & Co. – 10 Fälle, in denen Technik krank macht

Mikrowelle

Seit der Erfindung der Mikrowelle vor 50 Jahren ranken sich viele Gerüchte um die Auswirkung der verwendeten Strahlen-Technik auf die menschliche Gesundheit. Tatsache ist aber, dass bei einwandfrei funktionierenden Geräten keine Strahlen-Gefahr droht. Die Geräte sind so gut isoliert, dass selbst direkt vor der Scheibe keine erhöhten Strahlenwerte messbar sind. Die sogenannte „Leckstrahlung“, die auch bei intakten Geräten immer auftritt, ist so gering, dass sie weit unter den festgesetzten Grenzwerten liegt. Auch die Nahrungsmittel, die in der Mikrowelle zubereitet wurden, sind nicht verstrahlt und besitzen kein gesundheitsgefährdendes Potential. Der Vorwurf, dass die Mikrowelle wichtige Vitamine im Essen zerstört und somit indirekt der Gesundheit schädigt, muss dagegen differenziert betrachtet werden. Zwar ist es zutreffend, dass Lebensmittel durch Erhitzung Vitamine und andere Stoffe verlieren, aber ist dies ein grundsätzliches Problem. In Wahrheit werden durch herkömmliche Erwärmungsmethoden – wie Kochen und Braten – erheblich mehr Vitamine im Essen zerstört, da sie länger erhitzt werden und sich zudem durch die Erhitzung im Kochwasser oder in Fett binden können.

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