Massageöl selber machen mit nur 2 Zutaten

Laura Carstens

Wer ein Massageöl selber machen und sich verwöhnen lassen will, kann das ganz einfach selber machen – mit nur zwei Zutaten.

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Inhalt
  1. Wirkung von Massageöl
  2. Massageöl mit diesen zwei Zutaten selber machen
  3. Basisöl – aber welches?
  4. Die Wirkung von ätherischen Ölen
  5. Massageöl ohne ätherische Öle herstellen
  6. Massageöl selber machen: Das sollten Sie beachten

Eine Massage kann bei Stress, Schlafstörungen und Verspannungen helfen. Mit nur zwei Zutaten können Sie ein Massageöl einfach selber machen und damit zusätzlich Ihre Haut pflegen. 

 

Wirkung von Massageöl

Bei einer Massage sind nicht nur die richtigen Berührungen, Knetungen und Streichungen wichtig, sondern auch die ätherischen Öle. Ein Basisöl pflegt und nährt die Haut und sorgt dafür, dass die Hände leicht und geschmeidig über den Körper gleiten. Die ätherischen Öle sorgen dann für eine ganz spezielle Wirkung und helfen beispielsweise bei Schlafproblemen, Muskelverspannungen oder bei der Verdauung. 

Je nach ausgewähltem Öl können sie also beruhigend, belebend oder wärmend wirken, Schmerzen lindern oder die Stimmung aufhellen.

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Massageöl mit diesen zwei Zutaten selber machen

Wer ein einfaches, pflegendes Massageöl herstellen möchte, benötigt nur diese zwei Zutaten:

  • 100 ml Basisöl – welches Öl sich dafür eignet, lesen Sie weiter unten im Artikel
  • 10-25 Tropfen ätherisches Öl

​Außerdem benötigen Sie folgende Utensilien:

  • Ein dunkles Glasfläschen oder -gefäß zum Abfüllen
  • Optional: Ein Trichter

​So geht's: Das Basisöl in das Glasfläschen geben (gegebenenfalls mithilfe eines Trichters) und die ausgewählten ätherischen Öle dazu tropfen. Die Flasche verschließen und kräftig schütteln, sodass sich die Öle gut vermischen. Das fertige Öl dunkel lagern und keinesfalls in die Sonne stellen.

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Basisöl – aber welches?

Um ein Körperöl zum Massieren selber zu machen, benötigen Sie ein Öl als Basis. Folgende Öle eignen sich dafür:

  • Mandelöl mit folgenden Eigenschaften:
  1. Leichter Marzipan-Duft
  2. Zieht nach einiger Zeit tief in die Haut ein
  3. Auch bei empfindlicher Haut oder Neurodermitishaut einsetzbar
  • Kokosöl mit folgenden Eigenschaften:
  1. Bei der Kombination mit ätherischen Ölen den Kokosduft des Öls beachten
  2. Zieht schnell in die Haut ein, allerdings kaum in die tieferen Schichten
  3. Wirkt abweisend gegen Bakterien und Pilze und hilft bei trockener Haut, die Feuchtigkeit zu speichern
  • Jojobaöl mit folgenden Eigenschaften:
  1. Schwacher Eigenduft, weshalb es gut mit ätherischen Ölen kombiniert werden kann
  2. Sehr lange haltbar
  3. Zieht sehr gut ein und verleiht trockener Haut wieder Elastizität und Feuchtigkeit, auch für unreine Haut geeignet
  • Sesamöl mit folgenden Eigenschaften:
  1. Riecht nussig nach Sesam, teilweise sehr intensives Eigenaroma
  2. Gehört zu den besten Massageölen überhaupt
  3. Dringt sehr tief in die Haut ein und versorgt sie daher sehr gut mit Nähr- und Heilstoffen, eignet sich gut für trockene und schlecht durchblutete Haut
  4. Lange haltbar
  5. Darauf achten ein Öl zu wählen, bei dem bei der Herstellung sanfte Rösttemperaturen bis 100 Grad eingesetzt wurden

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  • Avocadoöl mit folgenden Eigenschaften:
  1. Mildes Aroma, sehr verträglich für alle Hauttypen
  2. Auch bei sehr empfindlicher oder gar kranker Haut einsetzbar
  3. Zellregeneration der Haut wird gefördert, da Avocadoöl Phytosterole enthält
  4. Lässt sich sehr gut auf der Haut verteilen und zieht gut ein
  • Olivenöl mit folgenden Eigenschaften:
  1. Sehr starkes Eigenaroma bei naturbelassenem Olivenöl, daher nicht übermäßig mit ätherischen Ölen aromatisieren
  2. Zieht nur langsam in die Haut ein und verfügt somit über eine gute Gleitfähigkeit bei der Massage

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Die Wirkung von ätherischen Ölen

Es eignen sich viele ätherische Öle, wenn Sie ein Körperöl zum Massieren selbst herstellen möchten. Sie unterscheiden sich jedoch in ihrer Wirkung:

  • Zur Pflege: z.B. Rosenöl, Teebaumöl
  • Bei Muskel- und Gelenkbeschwerden: z.B. Pfefferminze, Fichte, Rosmarin, Salbei
  • Für Entspannung und Schlaf: z.B. Lavendel, Kamille, Baldrian
  • Für mehr Energie: z.B. Grapefruit, Eukalyptus, Ingwer, Zitrone
  • Für die Verdauung: z.B. Ingwer, Cardamom, Weihrauch
  • Zur Erfrischung und Belebung: z.B. Bergamotte, Orange, Zitronengras, Thymian
  • Für Romantik und Sinnlichkeit: z.B. Rose, Muskatellersalbei, Jasmin, Vanille, Ylang Ylang

Die ätherischen Öle können beliebig kombiniert werden, um die Wirkung zu verstärken. Je nach gewünschter Intensität sollten pro Öl 1 bis 8 Tropfen verwendet werden.

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Massageöl ohne ätherische Öle herstellen

Nicht jeder kommt mit ätherischen Ölen gut zurecht. Um beispielsweise Juckreiz oder Brennen zu verhindern, können Sie die ätherischen Öle durch getrocknete Pflanzen ersetzen. Durch das Weglassen dieser Öle wird auch der Duft des selbst gemachten Massageöls noch natürlicher. Allerdings muss bei den getrockneten Zutaten auch etwas mehr Zeit für die Herstellung eingeplant werden. Das ist jedoch nicht bei allen so, so ist der Duft bei Kamillenblüten, Lavendelblüten, frischem Ingwer oder Zitronenabrieb innerhalb weniger Minuten freigesetzt. 

Wer Kräuter wie Melisse oder Rosmarin nehmen möchte, muss das Öl dafür ein paar Tage lang stehen lassen, sodass die Kräuter am Ende ihre volle Wirkung haben. Wichtig ist, dass die Kräuter stets vollkommen mit Öl bedeckt sind.

 

Massageöl selber machen: Das sollten Sie beachten

Natürlich sollte bei ätherischen Ölen immer bedacht werden, dass aufgrund ihrer hohen Konzentration auch allergische Reaktionen ausgelöst werden können. Daher können Sie zum Beispiel vorher eine kleine Menge des Öls beispielsweise am Handgelenk testen und eine halbe Stunde abwarten, ob sich eine Unverträglichkeitsreaktion zeigt. Außerdem sollten Schwangere und Stillende vor der Verwendung von ätherischen Ölen mit ihrem Arzt oder ihrer Hebamme die Nutzung abklären, wenn sie ein Massageöl selber machen wollen.

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