Marion Kracht hat drei Nieren: "Erst die Homöopathie machte mich gesund"

Marion Kracht
Monika Kracht hat drei Nieren, die ihr oft Probleme bereiteten: Nur mit Homöopathie konnte sie ihr chronisches Leiden besiegen © Corbis

Von Nierenbeckenentzündung bis Nierensteine: Das Klärwerk unseres Körpers ist anfällig für viele Leiden. Globuli helfen da wirksam und nebenwirkungsfrei.

Als Teenager war Schauspielerin Marion Kracht sehr oft krank und ständig in Kliniken – doch sie wurde nie wirklich geheilt. „Irgendwann gab mir ein Homöopath zwei Globuli – und damit war mein Problem erledigt", erzählt der TV-Star. Denn: Kracht hat drei Nieren und litt jahrelang an Nierenbeckenentzündungen und Koliken. „Seit ich homöopathische Mittel einnehme, hatte ich vielleicht noch zwei-, dreimal eine Nierenerkrankung, aber sonst nie mehr!" Seit 30 Jahren vertraut sie deshalb auf die sanfte Naturmedizin.

 

So wirken die Globuli

Homöopathische Mittel spielen dem Körper etwas vor. Sie setzen Stoffe frei, die dem Körper eine Entzündung, eine Verletzung oder Stressreaktion signalisieren – und zwar genau dort, wo 70 Prozent unserer Immunzellen sitzen: Im Magen-Darm-Trakt. Der Organismus reagiert sofort. Er versucht das Problem zu lösen und heilt quasi nebenher die eigentlichen Beschwerden. Für die häufigsten Nierenleiden haben wir die besten homöopathischen Mittel zusammengestellt.

 

Nierenbeckenentzündung

Auslöser sind meist Bakterien, die aus der Blase aufgestiegen sind und im Nierenbecken eine Entzündung auslösen. Zu den Symptomen zählen Schmerzen beim Wasserlassen, Rückenbeschwerden, Fieber und Abgeschlagenheit. Um die Erreger zu identifizieren, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Bestes Mittel: Zur Ausleitung der Bakterien hat sich Cantharis D12 bewährt: Im Akutfall stündlich fünf Globuli. Klingen die Beschwerden ab, Gabe auf drei- bis viermal täglich reduzieren.

 

Nierensteine

Nierensteine entstehen, wenn Bestandteile des Urins Kristalle bilden. Ursache kann Vererbung, Flüssigkeitsmangel oder eine Stoffwechselerkrankung wie zum Beispiel Diabetes sein. Häufig gehen sie von selbst ab. Je nach Lage und Größe können die Steine aber auch zu schmerzhaften Koliken führen. Dann sollten sie mit einer Nierenspiegelung entfernt werden.

Bestes Mittel: Um kleinere Nierensteine auszuschwemmen, ist Berberis Vulgaris D4 hilfreich. Stündlich fünf Globuli anwenden. Bei Koliken hat sich Colocynthis D12 bewährt: Zwei- bis dreimal am Tag je fünf Globuli einnehmen.

 
 

Nierenzysten

Mediziner bezeichnen so mit Flüssigkeit gefüllte Kapseln in der Niere. Behandelt werden müssen diese nur dann, wenn sie Schmerzen verursachen. Sind die Zysten sehr groß, hilft häufig nur noch eine operative Entfernung.

Bestes Mittel: Bei genereller Neigung zur Zystenbildung empfehlen Homöopathen Apis C30, fünf Globuli einmal täglich einnehmen.

 

Chronische Niereninsuffizienz

Die Funktion der Niere ist vermindert, sodass diese nicht mehr richtig arbeitet. Ursache können Diabetes, Bluthochdruck, Schmerzmittel oder Entzündungen sein. Oft bessert sich der Zustand, wenn die Grunderkrankung behandelt wird. In schweren Fällen ist eine Dialyse oder Transplantation nötig.

Bestes Mittel: Bei geringer Ausprägung kann Phosphorus D12 unterstützend wirken. Dazu einmal täglich fünf Globuli im Mund zergehen lassen.

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