Verbranntes, Kräuter und Alufolie - 10 Wahrheiten für den gesunden Grillgenuss

Marinade und Kräuter

Eine heiß diskutierte Frage unter Grillfans ist immer wieder: Wie gesund ist Grillfleisch in einer lecker aussehenden Marinade. Hier scheiden sich nicht nur die Geister der Konsumenten aus geschmacklichen Gründen. Wer mit dem puristischen Grillerlebnis nichts anfangen kann und sein Fleisch lieber mariniert verspeist, für den gibt es nun eine gute und eine schlechte Nachricht. Da 88 Prozent der Deutschen lieber zuerst die schlechte Kunde hören wollen, beginnen wir damit. Mariniertes Fleisch ist nicht zwangsläufig ungesund. Das Problem ist aber – und davor warnen Forscher und Ernährungsexperten gleichermaßen –, dass das Fleisch in der Marinade nicht auf seine Qualität hin überprüfbar ist – nicht durch Augenschein, Geruch oder Geschmack. Tests haben gezeigt, dass selbst abgelaufenes Fleisch ohne Zögern gekauft und – wäre es in dem Test nicht verhindert worden – auch verspeist werden würde. Mariniertes Fleisch ist daher immer – und besonders bei Geflügel – ein Gesundheitsrisiko. Die gute Nachricht spricht wiederum für die Verwendung von Marinade. Lebensmittelchemiker der Kansas State University fanden heraus, dass besonders Rosmarin-Thymian-Marinaden die Gefahr von oxidativen und damit krebserregenden Stoffen im Grillfleisch um 87 Prozent verringern können. Ähnlich gute Krebsabwender sind in diesem Sinne Oregano, Knoblauch, Senf, Salbei, Basilikum und Bier.

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