Maden in der Küche bekämpfen: Die 5 besten Tipps!

Es ist eines der Dinge, die die meisten Menschen schaudern lassen: Maden in der Küche – sie lassen sich jedoch vorbeugen und bekämpfen. Diese fünf Tipps gegen Maden helfen, das Problem schnell in den Griff zu bekommen. 

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Wenn man weiß, wie man Maden in der Küche vorbeugen und bekämpfen kann, spart man sich viel Zeit, Nerven und Geld. Denn ist die Küche einmal mit Maden befallen, müssen alle Lebensmittel, die betroffen sein könnten, entsorgt werden. Diese 5 Tipps gegen Maden helfen schnell und ohne Chemie.

Maden vorbeugen: Woher kommen die weißen Würmer in der Küche?

Maden sind die Larven von Insekten, die von draußen in die Wohnung gelangen. Bei Maden in der Wohnung handelt es sich meistens um kleine weiße Maden, die sich aus den Eiern der Stubenfliege überall dort entwickeln, wo Essensreste und Abfall gelagert werden – also in der Mülltonne, in der Biotonne oder im Kompost.

Maden vorbeugen: Die 5 besten Tipps!

Sind die Maden erst einmal in der Küche oder gar im Rest der Wohnung, ist es schwer, sie wieder loszuwerden. Diese 5 Tipps helfen, den Madenbefall in der Wohnung vorzubeugen und die kleinen weißen Würmer effektiv zu bekämpfen.

1. Tipp bei Maden in der Küche: Essen sofort verbrauchen!

Die Fliegen legen ihre Eier bevorzugt auf Obst und Gemüseresten ab. Um einem Befall in der Küche vorzubeugen, sollten Mülleimer möglichst verschlossen sein und Essensreste nicht unbedeckt in der Küche herumstehen. Am besten wandern diese in den Kühlschrank. Auch wichtig: Bei Obst und Gemüse immer wieder den Frischegrad überprüfen und sofort verbrauchen.

2. Was tun gegen Maden in der Küche? Ätherische Öle helfen

Maden mögen bestimmte Gerüche nicht – dazu zählt der Geruch von ätherischen Ölen. Riecht die Wohnung danach, bleiben Maden ihr fern. Gegen diese ätherischen Öle reagieren Maden besonders empfindlich:

  • Pfefferminz- oder Lavendelöl: Am besten in heißem Wasser oder auf dem Herd verdampfen lassen

  • Lorbeeröl: vermischt mit Wasser in einem Schälchen oder einer Flasche mit weitem Hals aufstellen

3. Madenbefall: Diese Lebensmittel müssen entsorgt werden

Sind die Maden in Gefäßen wie Müsligläsern oder Mehltüten zu finden, sollten diese Inhalte vollständig entsorgt werden. Auch bei Maden in fertig zubereitetem Essen oder in frischem Tierfutter sollten die Speisen vollständig entsorgt werden.

Bei Maden, die auf Früchten oder Gemüse abgelegt wurden, kann es reichen, die Schädlinge abzuwischen und zu entsorgen. Das Obst oder Gemüse sollte man gründlich abschwaschen oder ganz einfach schälen. 

4. Mittel gegen Maden im Biomüll: Essigwasser

Sprüht man die Maden mit Essigwasser an, sterben sie nach wenigen Minuten ab. Danach können die Maden entfernt und die befallenen Oberflächen erneut mit Essigwasser gereinigt werden. Da Fliegen und Maden den Geruch von Essig nicht mögen, kann Essigwasser auch als Vorbeugemaßnahme gegen Maden im Mülleimer und auf Flächen genutzt werden. Dafür die Oberflächen und Ecken mit Essigwasser auswischen. 

Essigwasser kann ganz einfach selbst hergestellt werden. Dafür müssen 3 El Essigessenz mit 1 Liter Wasser vermischt und in eine Sprühflasche mit Zerstäuber eingefüllt werden.​

5. Salz trocknet Maden aus

Um den Effekt des Essigwassers zu verstärken, können Maden nach dem Besprühen noch mit Salz bestreut werden. Dies entzieht Feuchtigkeit und trocknet die Maden aus.

Maden in der Küche vorbeugen und bekämpfen ist also gar nicht so schwer: einige kleine Regeln und alte Hausmittel helfen – und schon sind Schädlinge in der Küche passé.