Lungenkrebs – die Diagnose erfordert verschiedene Untersuchungen

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Um bei einer Lungenkrebs-Erkrankung die Diagnose zu stellen, wird der Arzt zuerst ein ausführliches Gespräch mit dem Betroffenen führen.

 

Bildgebende Untersuchungn ermöglichen eine Lungenkrebs-Diagnose

Dabei macht er sich ein genaues Bild von den Beschwerden und bestehenden Vorerkrankungen und bekommt außerdem einen Eindruck davon, welchen Risikofaktoren er privat oder beruflich ausgesetzt ist.  Wenn der Arzt aufgrund der körperlichen Beschwerden und der Krankengeschichte den Verdacht auf Lungenkrebs hat, schließen sich meistens verschiedene bildgebende Untersuchungen an, die eine Lungenkrebs-Diagnose ermöglichen:

  • Die meisten Tumore kann der Arzt bereits auf einem normalen Röntgenbild erkennen.
  • Mit einer Computertomografie lassen sich zusätzlich die genaue Größe und Ausdehnung des Tumors beurteilen und ein Befall der benachbarten Lymphknoten feststellen. Beides ist für die anschließende Behandlung von Lungenkrebs wichtig.
  • Meistens schließt sich eine Lungenspiegelung an, um die Lungenkrebs-Diagnose zu bestätigen. Dabei untersucht der Arzt die Bronchien mithilfe einer kleinen Kamera, die er in die Bronchien einführt.
 

Weitere Diagnosemöglichkeiten bei Lungenkrebs: Gewebeprobe und Lungenfunktionstest

Röntgenbild zur Lungenkrebsdiagnose
Die meisten Lungentumore kann der Arzt bereits auf einem normalen Röntgenbild erkennen© Fotolia

Bei einer Lungenspiegelung geht es dem Arzt nicht nur darum, die Lunge zu begutachten, sondern auch darum, eine Gewebeprobe vom Tumor zu entnehmen. Das ist besonders wichtig, um die Lungenkrebs-Diagnose zu bestätigen. Außerdem unterscheiden Mediziner bei Lungenkrebs zwischen einem kleinzelligen und einem nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom. Beide Tumortypen benötigen eine unterschiedliche Behandlung und lassen sich nur mithilfe einer mikroskopischen Untersuchung unterscheiden.

Wenn sich durch die verschiedenen Untersuchungen die Lungenkrebs-Diagnose bestätigt, wird der Arzt weitere Untersuchungen durchführen, um festzustellen, ob sich bereits Metastasen in anderen Organen gebildet haben:

  • Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) des Kopfs
  • Ultraschalluntersuchung (Sonografie) der inneren Organe, besonders der Leber
  • Untersuchung der Knochen auf Knochenmetastasen (Skelettszintigrafie)
  • gegebenenfalls Entnahme von Knochenmark (Knochenmarksbiopsie)

Um bei der Lungenkrebs-Diagnose die Therapie optimal auf die Bedürfnisse des Betroffenen abzustimmen, führt der Arzt unter bestimmten Umständen auch einen Lungenfunktionstest durch. Dieser Test hilft dem Arzt zu entscheiden, ob es sinnvoll ist, den Tumor operativ zu entfernen. Menschen mit eingeschränkter Lungenfunktion bekommen unter Umständen nicht mehr ausreichend Sauerstoff, wenn Lungengewebe operativ entfernt wird.

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