Libidoverlust – eine Frage der Einstellung?

Redaktion PraxisVITA

Wenn im Schlafzimmer nichts mehr läuft, ist der Frust häufig groß. Männer und Frauen geben sich dafür gerne gegenseitig die Schuld. Fakt ist, es ist normal, dass in einer festen Beziehung das sexuelle Verlangen mit der Zeit nachlässt. Erfahren Sie hier, welchen ungewöhnlichen Ratschlag Beziehungstherapeuten ihren Klienten geben, um ihr Sexleben aufzufrischen.

Libidoverlust ist oft eine Belastung für eine Beziehung
Frust im Schlafzimmer: Wenn das sexuelle Verlangen schwindet, sprechen Mediziner vom Libidoverlust © iStock

Ursache

Diagnose

Behandlung

Vorbeugung

20 Minuten in der Woche – diese Zeit muss reichen. So denken jedenfalls viele Paare, wenn es um die vermeintlich „schönste Sache der Welt“ geht. Je länger eine Beziehung anhält, desto eher nimmt die Lust auf Sex ab. Anfangs hatten Mann und Frau sich noch mit kleinen Aufmerksamkeiten überrascht, sich für gemeinsame Dates aufgehübscht und bei Gesprächen besonders aufmerksam und verständnisvoll dem Partner gelauscht. Der Sex konnte Stunden dauern, er war aufregend und erfüllend.

 

Libidoverlust: Routine ist Gift für eine Beziehung

Doch mit der Zeit schleicht sich bei vielen Pärchen Routine in das Liebesleben ein. Abends wird der Fernsehen angemacht, an Wochenenden wird gestritten oder Freunde getroffen. Sex findet einmal in der Woche, einmal im Monat oder auch gar nicht mehr statt. Mediziner sprechen in diesem Fall von „Libidoverlust“ oder auch „Lust- und Appetenzstörung“ bzw. „Störung des sexuellen Interesses“. Mann oder Frau hat keine Lust, sexuell aktiv zu sein.

Wissenschaftlich belegte Zahlen hinsichtlich der Verbreitung gibt es diesbezüglich nicht. Es wird davon ausgegangen, dass etwa zwölf bis dreizehn Prozent der europäischen Männer zwischen 40 und 80 Jahren keine Lust auf Sex haben. Frauen sind mit etwa 30 Prozent vermutlich häufiger betroffen. Neben fehlenden Zahlen gibt es auch keine einheitliche Definition von Libidoverlust. Unter Libidoverlust verstehen einige Mediziner, dass das Paar bzw. eine Person seit mindestens sechs Monaten keinen Geschlechtsverkehr hatte.

 

Libidoverlust: Medizinische Lehrmeinung hat sich gewandelt

Für manche Ärzte steckt hinter dem Libidoverlust eine sexuelle Funktionsstörung. Überwiegend handle es sich dabei um ein „weibliches Problem“. Männer hätten demnach häufiger Lust auf Sex als Frauen. Doch stimmen diese Thesen wirklich? Ist der Libidoverlust eine Krankheit, die therapiert werden muss? Sind mehr Frauen als Männer davon betroffen?

Mittlerweile hat sich das Verständnis vieler Mediziner in diesem Feld gewandelt. Früher galt die Lehrmeinung, dass Libidoverlust eine Krankheit sei, die mit Medikamenten therapiert werden müsse. Denn schließlich handle es sich bei Sexualität um einen „natürlichen Instinkt“ des Menschen, gleichsam dem Wunsch, etwas essen zu wollen oder nach einem anstrengenden Tag zu schlafen. Wer dem Urbedürfnis nach Sex nicht nachkomme, habe dieser Logik zu folge eine „körperliche Funktionsstörung“, die behoben werden müsse. Und ja, Mediziner gingen ebenso davon aus, dass es sich dabei um ein typisch „weibliches Problem“ handle. Männer verkörperten für lange Zeit das gesellschaftliche Bild des starken und potenten Mannes.

Libidoverlust ist auch ein Problem von Männern
Von Libidoverlust sind Frauen und Männer betroffen© iStock/domoyega

Mittlerweile gelten diese Positionen als medizinisch überholt: Libidoverlust ist laut medizinischem Verständnis nur dann eine behandlungswürdige Krankheit, wenn die betroffene Person selbst darunter leidet. Es sei bedenklich, Menschen als „gesund“ einzustufen, die regelmäßig Geschlechtsverkehr haben, während die, die sich nicht sexuell ausleben, als „krank“ abgestempelt werden. Unlust zu haben könne laut Medizinern genauso normal sein, wie sein Sexleben aktiv auszukosten.

Auch die Rolle der Frau wurde medizinisch aufgearbeitet: Sie sind vermutlich häufiger von Libidoverlust betroffen als Männer, aber vielleicht würden sie auch nur deswegen stärker auffallen, weil sie eher als Männer einen Arzt aufsuchen. Unlust mache auch vor Männern nicht halt. Es ist ein Thema, das beide Geschlechter gleichermaßen betrifft.

 

Libidoverlust und Asexualität sind nicht das gleiche

Für das richtige Verständnis, müsse laut Ärzten der Libidoverlust sorgfältig hinsichtlich anderer sexueller Formen abgegrenzt werden, etwa der Asexualität. Hierbei verspüre die betroffene Person keinerlei Motivation, sich einer anderen Person körperlich zu nähern – und findet das auch vollkommen in Ordnung. In manchen Fällen kommt es vor, dass Menschen mit Asexualität sogar einen Ekel bei dem Gedanken verspüren, mit anderen Personen Geschlechtsverkehr zu haben. Wissenschaftler gehen davon aus, dass etwa ein Prozent der Menschen asexuell sind. Ärzte sind sich nicht ganz einig, wie Asexualität wissenschaftlich aufgefasst werden sollte. Entweder handle es sich dabei – laut Medizinern – um das Gegenteil von Sexualität. Oder: Asexualiät sei eine (vierte) sexuelle Orientierung, gleichsam der Hetero-, Homo- und Bisexualität.

 

Ursache von Libidoverlust: Routine statt Liebe

Beim Libidoverlust schläft im Gegensatz zur Asexualität das Sexleben ein, weil das gegenseitige Begehren häufig einem Pflichtgefühl weicht: Im Alltag hat man zu funktionieren. Auf der Arbeit, im Beruf oder in der Familie stehen wichtige Aufgaben an. Der Wunsch nach Sex ist aber dennoch erhalten. Ein Betroffener könnte sich durchaus neu verlieben oder bei einer sexuellen Affäre einen Glücksrausch erleben.

Nach einer Schwangerschaft kann es zum Libidoverlust der Eltern kommen
Nach der Geburt eines Kindes verlieren Eltern häufig die Lust auf Sex © iStock/monkeybusinessimages

Häufig tritt der Libidoverlust laut Medizinern phasenweise auf, zum Beispiel nach einer Schwangerschaft. Vätern und Müttern fehlt in den ersten Wochen nach der Geburt häufig gleichermaßen die Lust aufeinander. Sie sind anderweitig gefordert beispielsweise, weil das Baby häufig schreit und sie sich erst an das neue Leben „zu Dritt“ gewöhnen müssen. Manche Frauen haben auch schlichtweg Angst, dass sie beispielsweise aufgrund einer Dammschnittnarbe Schmerzen beim Geschlechtsverkehr haben werden. Einige Väter reagieren überdies eifersüchtig, weil die Partnerin sich mehr um das Baby kümmert. Häufig verspüren sie auch den Druck, ihre Familie finanziell absichern zu müssen und verbringen daher noch mehr Zeit auf der Arbeit.

 

Libidoverlust: Gute und schlechte Phasen sind in einer Beziehung normal

Mediziner weisen daraufhin, dass es vollkommen normal ist, dass das Sexleben Hochs und Tiefs erlebt. Wird in frischen Beziehungen häufig jede Woche mehrere Male verkehrt, flacht das Sexleben mit der Zeit ab. Das Pärchen muss sich nun nicht mehr durch Sex „beweisen“, dass es zusammengehört. Mann und Frau haben gelernt, sich gegenseitig zu vertrauen.

Bei Frauen sind zyklusbedingte Schwankungen hinsichtlich des sexuellen Verlangens laut Medizinern vollkommen normal. Bei einigen lässt die Lust auf Sex auch deswegen nach, weil sie die Anti-Baby-Pille einnehmen. Manche Präparate enthalten hohe Östrogen-Dosen, die den körpereigenen Testosteron-Spiegel herabsetzen. Testosteron ist allerdings wichtig, damit das sexuelle Verlangen nicht abebbt. Es wird angenommen, dass die Rezeptoren für das Hormon bei Frauen empfindlicher reagieren, sodass bei ihnen bereits geringe Schwankungen des Testosteron-Wertes genügen, um die Psyche und Libido zu beeinflussen.

 

Libidoverlust während der Wechseljahre

Ähnlich verhält es sich bei Frauen in den Wechseljahren. Auch bei ihnen kann es aufgrund eines ungünstigen Hormonverhältnisses zu einem Libidoverlust kommen oder auch ganz einfach zu einer trockenen Scheide. Letzteres kann dazu führen, dass die Frau Schmerzen beim Sex empfindet und daher womöglich auch ganz unbewusst sich gegen Geschlechtsverkehr wehrt.

Ein Mann betrachtet sich vor dem Spiegel
Bei Männern sinkt für gewöhnlich der Testosteronwert im Alter. Ein niedriger Testosteron-Spiegel kann das sexuelle Verlangen drosseln© iStock/MaFelipe

Bei Männern kann ebenfalls ein unausgeglichener Hormonhaushalt zu einem Libidoverlust führen. Mit steigendem Alter flaut häufig der Testosteronspiegel ab, sodass ähnlich wie bei Frauen die Lust auf Sex nachlässt.

 

Libidoverlust: Stecken Hormone dahinter?

Forscher haben die Macht von Hormonen hinsichtlich eines erfüllten Sexlebens längst erkannt. Es stehen vor allem vier Hormone im Fokus des wissenschaftlichen Interesses:

Dopamin: Das Hormon macht Menschen euphorisch und zufrieden. Je länger ein Paar zusammen ist, desto eher schwindet allerdings der Dopamin-Wert: Die Lust aufeinander kann abnehmen.

Noradrenalin: Steigert bei Verliebten die sexuelle Lust und die Stimmung.

Testosteron: Wird auch als „Lusthormon“ bezeichnet. Das männliche Hormon steigert bei Frauen und Männern das sexuelle Verlangen.

Östrogen: Frauen mit Östrogenmangel haben weniger Lust auf Sex und sind unglücklicher. Männern mit hohem Östrogenspiegel, fehlt häufig das Bedürfnis nach körperlicher Nähe.

Ist der Hormonspiegel nicht ausbalanciert, kann dies dazu führen, dass ein Libidoverlust eintritt. Mediziner warnen allerdings davor, einen unausgeglichenen Hormonhaushalt grundsätzlich als Ursache anzuführen. Denn ausschlaggebender als Hormone, seien vielfach die persönlichen Einstellungen des Paares. Routine sei aus psychologischer Sicht Gift für eine Beziehung. Dadurch könne chronische Unlust auf den Partner entstehen. Wenn das Prickeln beim Anblick des Partners mit der Zeit abflaut, ist das nicht ungewöhnlich. Problematisch wird es, wenn sich ein Partner zurückzieht oder Liebesbeziehungen immer wieder aufs Neue scheitern. Dann ist es an der Zeit für professionelle Hilfe.

 

Bei der Diagnose von Libidoverlust ist ein ausführliches Gespräch entscheidend

Erster Ansprechpartner bei Libidoverlust ist der Frauenarzt oder Allgemeinmediziner. Es kann sinnvoll sein, dass das Paar gemeinsam zur Sprechstunde erscheint. Der Arzt wird sich ausführlich nach dem Beziehungsproblem erkundigen:

  • Seit wann besteht das Problem?
  • Womit kann die Unlust zusammenhängen: Stress im Beruf, körperliche Beschwerden, (beispielsweise nach einer Operation), Unzufriedenheit mit dem Partner?
  • Was hat das Paar bereits unternommen, um die Beziehung aufzufrischen?
  • Werden Medikamente eingenommen?

Im Laufe des Gesprächs kann der Arzt feststellt, dass für das Paar eine professionelle Begleitung durch einen Therapeuten sinnvoll ist. Beispielsweise weil sich negative Verhaltensmuster eingeschlichen haben oder traumatische Kindheitserfahrungen die Lust auf Sex ausbremsen. Unter Umständen wird der Arzt auch eine Blutprobe nehmen, um die Hormonwerte zu überprüfen. Daran kann er feststellen, ob eine Hormontherapie sinnvoll ist.

 

Die Behandlung bei Libidoverlust richtet sich nach der individuellen Ursache

Die Behandlungsform richtet sich nach der jeweiligen Ursache des Libidoverlustes. Liegt ein hormonelles Ungleichgewicht vor, kann der Arzt spezielle hormonhaltige Präparate verschreiben, die ein Gleichgewicht im Körper herstellen. Für die Verabreichung von Testosteron gibt es mehrere Möglichkeiten: als Kapsel (40-120 mg täglich), Pflaster (wird auf eine vorgegebene Hautstelle geklebt) oder Gel (täglich auf die Haut auftragen).

 

Flibanserin nicht als Wirkstoff gegen Libidoverlust zugelassen

Die Anwendung bestimmter Medikamente zur Steigerung der Libido ist allerdings umstritten. Viele Präparate, die Pharmakonzerne entwickelt haben, dürfen nicht auf dem Markt verkauft werden. Über gewisse Botenstoffe sollen die Wirkstoffe das Gehirn (in der Regel der Patientin) manipulieren, um ihre sexuelle Lust zu steigern. Der Arzneistoff „Flibanserin“ wurde beispielsweise in Europa gleich aus mehreren Gründen nicht zugelassen: Die Frau muss den Wirkstoff täglich einnehmen, sie muss komplett auf Alkohol verzichten und: der Wirkstoff greift nicht nur physisch ein, sondern beeinflusst die Psyche. Arzneimittelbehörden führen strenge Kontrollen hinsichtlich der Nebenwirkungen von Präparaten durch. Wegen der Nebenwirkungen werden die von Pharmakonzernen häufig als „Wunderpillen“ angepriesenen Mittel nicht zugelassen. Flibanserin ließ beispielsweise den Blutdruck von Probanden in die Höhe schnellen.

 

Die Einnahme gewisser Medikamenten kann einen Libidoverlust auslösen

Wenn die Ursache für sexuelle Unlust die Einnahme bestimmter Medikamente ist, können diese unter Umständen abgesetzt oder gegen alternative Präparate eingetauscht werden. Nehmen Frauen beispielsweise die Anti-Baby-Pille ein, kann die sexuelle Lust nachlassen, weil östrogenhaltige Pillen den körpereigenen Testosteron-Wert absenken. In diesem Fall kann es hilfreich sein, ein anderes Pillenpräparat mit veränderter Hormon-Zusammensetzung auszuwählen. Ähnlich verhält es sich mit Antidepressiva, die wie die Pille ebenfalls das sexuelle Begehren abflauen lassen können.

Ein Mädchen hält ihren Kuschelbären im Arm
Libidoverlust kann aufgrund von traumatischen Erfahrungen in der Kindheit entstehen© iStock/DmitriMaruta

Wenn der Arzt allerdings während des Anamnese-Gespräches bemerkt, dass die Ursache tiefer liegt, beispielsweise in durchlebten Misshandlungserfahrungen während der Kindheit, wird er in der Regel zu einer Psychotherapie raten. Dabei sollte individuell darüber entschieden werden, ob es Sinn macht, den Partner in eine Therapie einzubeziehen. Mediziner bescheinigen einer Paartherapie gute Erfolge. Meist sind etwa zehn Sitzungen nötig. Die Kosten werden in den überwiegenden Fällen von den Krankenkassen nicht übernommen. Der Stundenlohn von Therapeuten liegt bei etwa 80 bis 150 Euro. Kirchliche Anlaufstellen sind in der Regel komplett kostenfrei und stehen auch nicht-konfessionsgebundenen Menschen offen.

 

Libidoverlust: Eine Paartherapie kann die Beziehung retten

Paartherapien laufen vertraulich ab, die Therapeuten unterliegen der Schweigepflicht. In den Sitzungen lernt das Paar, dass eine Beziehung kein Selbstläufer ist, sondern Investition erfordert. Für den Beruf sind viele Männer und Frauen bereit, sich anzustrengen, um Erfolg und Anerkennung zu erhalten. In der Liebe sollte dasselbe gelten: Auch hier ist Einfallsreichtum gefragt, um eine glückliche Beziehung zu führen. Mit Hilfe des Therapeuten kann sich das Paar weiterentwickeln, etwa wenn es darum geht, negative Verhaltensmuster zu erkennen und zu verändern. Die Klienten sollen verstehen, wie sie Wünsche äußern, die ihnen für gewöhnlich nicht leicht von den Lippen gehen. Wie man mit Verständnis und Respekt auf die Vorstellungen des Gegenübers eingeht, ist ebenfalls Bestandteil der Paartherapie. Therapeuten machen häufig die Erfahrung, dass sich Paare vorschnell trennen, um dann in einer neuen Beziehung vor denselben Problemen zu stehen. Eine Paartherapie könne helfen, an sich selbst zu arbeiten, um sich eine gemeinsame Zukunft aufzubauen.

 

Vorbeugung von Libidoverlust: Verlieben Sie sich jeden Tag neu in Ihren Partner

Sich als Paar wieder neu verlieben
Sich mit neuen Augen sehen, Fragen stellen, zusammen lachen: Paare können sich neu ineinander verlieben, um ihren Libidoverlust zu überwinden© iStock

Was kann ein Paar tun, damit es erst gar nicht zu einem Libidoverlust kommt? Wenn Verliebte weniger miteinander schlafen, muss das nicht sofort beunruhigen. Es ist normal, dass der Gefühls-Rausch nachlässt – bei dem einen Paar geschieht das früher, bei dem anderen später. Wer wieder öfter das Prickeln im Bauch spüren möchte, kann es mit gängigen Tipps probieren:

  • Sich selbst finden: Es mag ungewöhnlich klingen, aber bevor Zeit mit dem Freund oder der Freundin verbracht wird, kann es sinnvoll sein, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Bin ich unzufrieden mit meinem Körper und wehre deswegen körperlichen Kontakt ab? Warum hat mich mein Partner zu Beginn der Beziehung stark angezogen?
  • Events: Kinobesuch, essen gehen, Picknick im Grünen – es gibt viele Möglichkeiten für gemeinsame Aktivitäten.
  • Überraschungen: Wie wäre es damit, den Partner von der Arbeit abzuholen oder mit der Gitarre spontan ein Liebeslied vorzutragen?
  • Verreisen: Ein Ausflug oder ein verlängertes Wochenende in einer fremden Stadt kann die Liebesbeziehung aufleben lassen.
 

Libidoverlust: Wie wäre es mit einer Affäre mit dem eigenen Partner?

Sollte das Paar an einem Punkt angelangt sein, an dem gutgemeinte Tipps nicht mehr weiterhelfen, raten Therapeuten zu einem ungewöhnlichen Schritt: Mann und Frau sollten eine Affäre beginnen – aber nicht mit einer anderen Person, sondern das Paar mit sich selbst. Die Chancen stehen gut, dass sich das Paar neu ineinander verliebt.  Doch wie geht das, eine Affäre mit dem eigenen Partner zu starten? Wie so oft gilt auch hier, dass es keine in jedem Fall funktionierende Methode geben kann, sondern das Paar individuell herausfinden sollte, was zu ihm passt. Als Denkanstoß können aber folgende Ideen dienen:

  • Euer schauspielerisches Talent ist gefragt: Sprecht offen aus, dass ihr euch eine Affäre mit dem Partner wünscht und versucht, euch auf den Gedanken einzulassen.
  • Verabredet euch per Kurznachricht auf ein Date: Geht im Park spazieren oder trefft euch beim Italiener auf ein Glas Wein und Pasta.
  • Macht euch schön: Wisst ihr noch, wie es am Anfang eurer Beziehung war? Ihr standet Stunden vor dem Spiegel, um euch für euer Date hübsch zu machen.
  • Stell deinem Partner fragen, um dich neu in ihn zu verlieben. Hör ihm oder ihr zu und reagiere verständnisvoll. Frag nach, wenn du etwas nicht verstanden hast oder mehr wissen möchtest. Das signalisiert deinem Gegenüber, dass du wirkliches Interesse an seiner Person hast.
  • Haltet Händchen, schaut euch in die Augen und macht Witze – Humor verbindet Menschen.
  • Probiert neue Sachen aus. Wenn ein Paar nur das macht, was es schon lange kennt, schläft die Liebe ein. Besucht daher einen Sprachkurs, spielt Fußball oder fahrt ohne Planungen in den Urlaub.
  • Entdecke deinen Partner/Partnerin wieder: Was hat dir damals so gut an ihr oder ihm gefallen? Sind es die vollen Lippen oder die breiten Schultern? Ist dein Partner besonders hilfsbereit oder humorvoll?
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