Leichte Blutarmut: Getrocknete Birnen essen!

Dörrbirnen gut für die Blutbildung
Sogenannte Dörrbirnen enthalten viele Mineralstoffe und Spurenelemente. Zwei bis drei täglich helfen dabei, die Blutbildung anzuregen © Fotolia

Die Natur-Apotheke hält viele Überraschungen bereit, die unserem Körper ganz natürlich helfen können. Praxisvita hat die besten für Sie zusammengestellt.

Anhaltende Blässe im Gesicht kann ein Anzeichen für leichte Blutarmut sein. Durch den regelmäßigen Verzehr von getrockneten Birnen (haben reichlich Mineralstoffe und Spurenelemente) wird die Blutbildung wieder angeregt. Über den Tag verteilt zwei bis drei Dörrbirnen essen (Reformhaus oder selbst mit einem Dörrgerät machen).

 

Süßwasser-Algen entgiften den Körper

Den gesundheitlichen Wert von Mikro-Algen schätzt man in Ostasien hoch ein. Auch die essbare Süßwasser-Alge Chlorella pyrenoidosa gehört dazu. Sie ist so winzig wie ein rotes Blutkörperchen, enthält aber reichlich Vitalstoffe: 13 Vitamine, viele wichtige Mineralstoffe, Chlorophyll (Blattgrün) und doppelt so viel Eiweiß wie Fleisch. Das Besondere: Diese Alge hat die Fähigkeit, schädliche Substanzen zu binden und aus dem Körper auszuleiten. Chlorella-Algen-Tabletten (aus der Apotheke) wendet man daher oft zur Entgiftung des Organismus an: Bei Allergien und Schadstoffbelastungen durch die Umwelt oder zum Beispiel durch Quecksilber, das aus Amalgam-Zahnfüllungen austritt.

 

Entzündete Mandeln? Brombeerblätter helfen

Mandelentzündungen heilen rascher ab, wenn man mit Brombeerblättertee gurgelt. Einen gehäuften Esslöffel getrocknete Brombeerblätter (Kräuterladen, Apotheke) mit 0,25 Liter siedendem Wasser übergießen, zehn Minuten abgedeckt ziehen lassen, abseihen. Den Aufguss etwas abkühlen lassen, mindestens drei Minuten damit gurgeln. Unterstützend zur ärztlichen Behandlung drei- bis fünfmal täglich anwenden.

 

Weihrauch als Heilmittel

Der würzige Geruch des Weihrauchs – seine Heilkraft war schon im alten Babylon bekannt. Räuchermännchen oder -kerzen, die den Duft verströmen, sind bei uns besonders zur Weihnachtszeit seit langem beliebt. Doch jetzt wurde Weihrauch – das Harz von Boswellia-Bäumen – als Arzneimittel wieder entdeckt.

So lindert er Rheumaschmerzen, zum Beispiel in Balsam (aus dem Reformhaus); als wohltuend empfinden die Patienten auch regelmäßige Massagen mit indischem Weihrauch-Öl.

Zur Zeit wird die Wirkung des Harzes als Mittel gegen Allergien untersucht. So viel ist bereits bekannt: Präparate mit Weihrauch (med.: Olibanum) können zum Beispiel bei einer Cortison-Therapie unterstützend wirken und diese sogar abkürzen. Tropfen und Balsam dafür gibt es in Apotheken, außerdem homöopathische Mittel in Form von Kügelchen, Tabletten und Tropfen.

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