Leckerbissen mit Köpfchen: Darum ist Spargel gesund

Redaktion PraxisVITA
Spargelgericht - Warum ist Spargel gesund?
Seine vielen wertvollen Nährstoffe machen Spargel gesund © Fotolia

Die Spargelzeit hat begonnen! Und darüber freuen sich nicht nur Ihre Geschmacksnerven – Praxisvita nennt fünf Gründe, warum Spargel gesund ist.

 

Spargel macht schlau

Spargel ist ein guter Vitaminlieferant – das ist bekannt. Neue Untersuchungen zeigen jetzt: Vor allem frischer deutscher Spargel enthält viel Vitamin B1. Und dieser Vitalstoff ist wichtig für das Gehirn. Schnelles Denken, Lernen und Gelerntes behalten – das funktioniert am besten, wenn der Körper ausreichend mit Vitamin B1 versorgt ist. Die empfohlene Tagesdosis ist eine Handvoll Spargel.

 

Spargel: gesund fürs Herz

Ein weiterer Nährstoff, der Spargel gesund macht, ist Folsäure – hier hat der grüne gegenüber dem weißen leicht die Nase vorn. Zusammen mit den B-Vitaminen baut Folsäure Homocystein ab – das ist ein Abfallprodukt, das bei Stoffwechselvorgängen entsteht. Diese Schutzfunktion ist wichtig, denn Homocystein kann Adern und Herz schädigen. Sie wird noch verstärkt durch die Asparaginsäure, die ebenfalls im Spargel steckt und entwässernd wirkt. So wird der Blutdruck gesenkt und das Herz entlastet.

 

Spargel stärkt das Immunsystem

A, C und E sind die besten Entzündungsbekämpfer unter den Vitaminen. Spargel enthält viel davon. Das Nährstoff-Trio schützt die Zellen außerdem vor Attacken durch freie Radikale. Dazu kommt: Vitamin C aktiviert gezielt wichtige Abwehrzellen gegen Bakterien, Viren und Pilze.

 

Spargel entgiftet

Ein weiterer Grund, dass Spargel gesund ist, ist die sogenannte Asparaginsäure. Sie sorgt für das typisch herbe Aroma und regt gleichzeitig Stoffwechsel und Nieren an. Das im Spargel enthaltene Kalium unterstützt diesen Effekt. So wird der Körper entwässert und Schlackestoffe werden ausgespült. Am besten funktioniert das natürlich ohne Butter oder Sauce Hollandaise.

 

Spargel liefert Energie

Spargel liefert eine Menge des Anti-Stress-Minerals Magnesium. Es stärkt die Nerven, vertreibt Müdigkeit und fördert die Konzentration. Auch die Muskeln brauchen Magnesium: Der Nährstoff organisiert die reibungslose Zusammenarbeit von Nerven und Muskelfasern. Das beugt Verspannungen und Krämpfen vor und verleiht dem Körper Kraft. Außerdem fördert das im Spargel enthaltene Spurenelement Kupfer die Blutbildung und sorgt so für eine bessere Sauerstoffversorgung – und damit mehr Energie.

 

Spargel gesund aufbewahren

Möchten Sie das Sommergemüse auch nach dem 24. Juni (Saisonende) noch genießen? Damit der Spargel gesund und frisch bleibt: Frieren Sie die Stangen einfach ein. So halten sie sich sechs bis acht Monate. Waschen und schälen Sie die Stangen vor dem Einfrieren. Der Trick zum Verzehr: nicht auftauen, sondern die gefrorenen Stangen direkt ins kochende Wasser geben.

Hamburg, 01.05.2015

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