Leberzirrhose: Anzeichen erkennen

Zu einer gründlichen Untersuchung gehört ein Ultraschall des Leberbereichs
Mit einem Ultraschall des Leberbereichs können Leberzirrhose-Anzeichen rechtzeitig erkannt werden © Fotolia

Von einer beginnenden Leberzirrhose bemerken die meisten Menschen oft nichts. So auch Renate Busse. Sie tippt auf eine Magenverstimmung und wartet darauf, dass die Beschwerden von selbst verschwinden. Ein gefährlicher Irrtum! Hier erfahren Sie, was Ihre Leberzirrhose schnell linderte.

 

Typische Leberzirrhose-Anzeichen: Müdigkeit und Schlappheit

Die Berlinerin erinnert sich an den Beginn ihrer Krankheit. „Die Schmerzen wurden stärker. Ich war ständig müde, schlapp und lustlos. Außerdem wurde mein Bauch immer dicker. Da fing ich an, mir Sorgen zu machen!”

Bei einem Routine-Besuch fragt sie den Hausarzt um Rat. Doch der kann auf den ersten Blick nichts finden, schickt sie mit ein paar aufmunternden Worten wieder nach Hause – und dem Hinweis, dass Sport und gesunde Ernährung sehr wichtig seien.

„Dabei ernähre ich mich seit vielen Jahren ganz gesundheitsbewusst, jogge regelmäßig, gehe oft spazieren. Ich kam mir fast wie eine Simulantin vor“, klagt die 61-Jährige über die Abfertigung beim Arzt. „Trotzdem wurden die Beschwerden schlimmer. Und ich litt unter Konzentrationsstörungen, war dauernd gereizt. Nach Wochen überwand ich mich und wechselte den Arzt!“

Das Beste, was sie tun kann. Nach einem ausführlichen Check-up (Abtasten, Ultraschalluntersuchung des Bauchs) und einem großen Blutbild stellt der Berliner Arzt Dr. Klaus Janowski eine überraschende Diagnose: Leberzirrhose!

Mariendistel bei Leberzirrhose
Um der kranken Leber direkt zu helfen, verordnet der Arzt zusätzlich den rein pflanzlichen Wirkstoff Silymarin, der aus den Samen der Mariendistel gewonnen wird© Fotolia
 

Mariendistel bei Leberzirrhose-Anzeichen

„Bei einer Leberzirrhose verliert die Leber immer mehr ihre Funktionsfähigkeit. Am Ende droht ein tödliches Leberversagen! Deshalb ist es außerordentlich wichtig, eine Erkrankung der Leber so früh wie möglich zu behandeln.” Sehr wirksam ist eine kombinierte Therapie: Zur Entlastung des Organs wird versucht, durch Ernährungsumstellung und körperliche Bewegung den Blutfettspiegel zu senken. Aber das ist bei Renate Busse nicht nötig, weil sie sich sehr gesund ernährt.

Deshalb verschreibt ihr Dr. Janowski sofort Medikamente, so genannte Lipidsenker. Damit wird der zu hohe Cholesterinspiegel erfolgreich gesenkt. Um der kranken Leber direkt zu helfen, verordnet der Arzt zusätzlich den rein pflanzlichen Wirkstoff Silymarin, der aus den Samen der Mariendistel gewonnen wird. Studien zur Wirksamkeit von Silymarin haben gezeigt, dass der erhöhte Leberwert bis zu 44 Prozent zurückgeht. Leberzirhose-Anzeichen wie Müdigkeit, Bauchschmerzen und Übelkeit können damit um rund die Hälfte reduziert werden. Hintergrund: Der Extrakt neutralisiert gezielt die leberschädlichen freien Radikalen; er stabilisiert die Zellwände der Leberzellen; und er sorgt zusätzlich dafür, dass sich viele neue Leberzellen bilden.

 

Erste Linderung der Leberzirrhose-Anzeichen

„Jeden Tag musste ich nun die Medikamente nehmen“, sagt Renate Busse. „Und nach ein paar Wochen spürte ich tatsächlich eine erste Linderung meiner Leberzirrhose-Anzeichen. Der Druck im Bauch ging langsam weg, und ich war nicht mehr so abgeschlafft und lustlos.“

Seither ist es bei ihr gesundheitlich immer weiter bergauf gegangen: „Heute fühle ich mich wieder rundherum wohl und habe neue Energie. Durch die Medikamente habe ich die Krankheit im Griff. Und das Schönste ist: Meine Leberwerte sind von 90 auf 40 Einheiten gesunken, sie liegen jetzt im normalen Bereich.”

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