Lebensmittel, die Herzrhythmusstörungen vorbeugen

Wie die sanfte Hilfe aus der Natur die Leistungsfähigkeit des Herzens steigert und Herzrhythmusstörungen vorbeugt, erklärt Praxisvita.

Die schlechte Nachricht vorweg: Mehr als 300 000 Menschen erleiden in Deutschland pro Jahr einen Herzinfarkt. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Viele der gefährlichen Gefäßverschlüsse wären bei einer frühzeitigen Behandlung vermeidbar. Selbst für die sogenannte Herzinsuffizienz (Herzschwäche), die zum Infarkt führen kann, sind mittlerweile wirksame Therapien bekannt. Dabei steht die Stärkung des Herzmuskels an erster Stelle.

 

Weißdorn – Schon seit der Antike bewährt

Das geht sogar ganz ohne Chemie, denn die Medizin hat nun eine jahrtausendealte Heilpflanze wiederentdeckt: den Weißdorn. Schon im antiken Rom und im Fernen Osten wurde er genutzt. Auch König Heinrich IV. von Frankreich (1553-1614) soll regelmäßig Weißdornsirup als herzstärkendes Mittel eingenommen haben.

Bis heute hat das Gewächs nichts von seiner Wirkung verloren: „Besonders in den Blüten und Blättern befinden sich zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe“, erklärt Professor Dr. Susanne Alban von der Universität Kiel.

Bei beginnender Herzinsuffizienz empfiehlt die Expertin die regelmäßige Einnahme von Weißdornextrakt. So wird das Organ mit einer gleichbleibenden Menge an Wirkstoffen versorgt.

Wie effektiv der natürliche Extrakt bei Herzschwäche wirkt, hat kürzlich eine Analyse zehn klinischer Studien gezeigt: 900 mg pro Tag (Crataegutt, rezeptfrei in der Apotheke) steigern die Pumpkraft des Herzens messbar.

Außerdem senkt Weißdorn den Sauerstoffverbrauch bei körperlicher Anstrengung. Das mindert typische Symptome wie Müdigkeit und Kurzatmigkeit. „Doch damit nicht genug“, so Professor Dr. Alban, „weitere positive Effekte sind nachgewiesen, wie zum Beispiel die Verhinderung von Herzrhythmusstörungen."

6 Lebensmittel, die auch Herzrhythmusstörungen vorbeugen können

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