Lassen Sie Warzen keine Chance

Cremen Sie möglichst immer die Hände und Füße ein
Cremen Sie möglichst immer die Hände und Füße ein, denn durch Risse in der Haut können Viren eindringen, die Warzen verursachen © Fotolia

Ein kleiner Riss in der Haut reicht schon. Durch ihn können Viren eindringen und in der Haut für kleine Wucherungen sorgen. Nach Wochen, manchmal sogar erst Monaten, ist sie dann entstanden: die Warze.

Die meisten von ihnen sind harmlos. Aber die tief in die Haut wachsenden Dornwarzen zum Beispiel können erhebliche Schmerzen verursachen. Und jede Warze ist hässlich. Deshalb wollen wir sie so schnell wie möglich wieder loswerden. Heilt die Wucherung nicht innerhalb weniger Monate selbst ab oder wollen Sie sich wirksam vor Warzen schützen, helfen Ihnen unsere Tipps. Außerdem sollten Sie mit hartnäckigen und schmerzenden Warzen zum Hautarzt gehen.

 

Gel-Stift löst Warzen auf

Einen Wirkstoff gegen Warzen bekommen Sie in der Apotheke: Trichloressigsäure. Das Mittel gibt es als Gel in einem Stift. Vier Tage lang wird es zweimal täglich auf die Warze aufgetragen und löst Stück für Stück die verhornten Hautschichten. Gleichzeitig wird die Erneuerung der Hautzellen gefördert und es bildet sich wieder gesunde Haut. Die gelöste Haut kann nach den ersten vier Tagen einfach mit lauwarmem Wasser entfernt werden. Nach etwa einer Woche sind die Warzen so verschwunden.

 

Gut eincremen

Viren, die Warzen verursachen, dringen durch Risse in die Haut ein. Lassen Sie Ihre Haut also erst gar nicht rissig werden. Pflegen Sie Hände und Füße regelmäßig mit einer fetthaltigen Creme.

 

Jetzt sollten Sie zum Arzt

Die meisten Warzen sind harmlos. Aber nicht immer lassen sie sich zu Hause behandeln. Warzen im Genitalbereich sollten vom Arzt untersucht werden. Behandeln Sie auch Wucherungen im Gesicht nicht selbst. Hier kann der Hautarzt die Warzen ausschaben oder weglasern.

 

Immer gründlich die Hände waschen

Warzen sind ansteckend. Das heißt, Sie können die Viren auf andere Menschen, aber auch immer wieder auf sich selbst übertragen. Waschen Sie sich deshalb nach jeder Warzenbehandlung gründlich die Hände. Sie sollten Handtücher, Nagelschere, -feile usw. nur allein benutzen. Schneiden Sie Warzen nicht auf. Im Schwimmbad und in der Sauna sollten Sie immer Badelatschen tragen.

 

„Besprechen“, Hilft das?

Viele alte Hausmittel gegen Warzen grenzen an Hexerei. Allein das „Besprechen" ist heute eine anerkannte Behandlungsmethode. Sie kann denjenigen helfen, die daran glauben. „Placeboeffekt" nennen das Mediziner: Das Immunsystem wird angeregt und bekämpft die Warze.

 

Ein Bad Hilft

Egal welches Warzenmittel Sie an den Füßen einsetzen, nehmen Sie vorher ein Fußbad und entfernen Sie die Hornhaut. Zusätze wie Totes-Meer-Salz oder Lavendelöl bereiten die Haut optimal vor. Trocknen Sie Ihre Füße immer gut ab, denn feuchte Haut ist besonders anfällig für die Viren. Am Fuß bilden sich vor allem Dornwarzen, die nach innen wachsen. Trägt man die Haut regelmäßig ab, wachsen sie wieder nach außen und werden mit der Zeit immer kleiner.

 

Warzen vereisen

Die Kältebehandlung erfolgt oft beim Arzt, ist aber auch zu Hause möglich. In der Apotheke gibt es dafür Vereisungsmittel. Etwa eine Stunde nach dem Auftragen bildet sich eine Blase, die dann entfernt wird. Die Methode kann etwas wehtun.

 

Schichtweise

Wichtig: Warzen nach der Behandlung mit Gel oder Eisspray Schicht für Schicht entfernen (mit einem Bimsstein). Wenn es leicht blutet, ist das nicht schlimm, denn die Viren sitzen nur in der Haut, nicht im Blut.

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