Lassen sich Blutgerinnungsstörungen vorbeugen?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Blutgerinnungsstörungen und ihren Folgen lässt sich nur dann wirksam vorbeugen, wenn ihre Folge eine erhöhte Blutgerinnung ist.

 

Verschiedene Maßnahmen senken die erhöhte Blutgerinnung und helfen dieser Form von Blutgerinnungsstörungen vorbeugen  

  • zwei- bis dreimal pro Woche Sport (zum Beispiel Schwimmen oder Laufen)
  • regelmäßige Bewegung in den Alltag integrieren (Spaziergänge, mit dem Fahrrad ins Büro)
  • Achten Sie auf ausreichend Flüssigkeit (mindestens 1,5 Liter Wasser und ungesüßte Tees pro Tag)
  • Verzicht auf Zigaretten
  • bestehendes Übergewicht durch eine ausgewogene, fettarme Ernährung mit viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukten sowie wenig Fisch und Fleisch abbauen
  • die Durchblutung durch kalte Duschen anregen
  • nach Operationen oder Entbindungen Stützstrümpfe tragen
Das Tragen von Kompressionsstrümpfen kann das Risiko einer erhöhten Blutgerinnung (Thrombose) zu senken
Das Tragen von Kompressionsstrümpfen nach Operationen oder Entbindungen kann dabei helfen, das Risiko einer erhöhten Blutgerinnung (Thrombose) zu senken© Fotolia
 

Blutgerinnungsstörungen meist genetisch bedingt

Da Blutgerinnungsstörungen mit verminderter Blutgerinnung in über 95 Prozent der Fälle auf genetische Veränderungen zurückgehen, können Sie hier nicht vorbeugen. Präventive Maßnahmen beschränken sich auf die vollständige oder weitgehende Vermeidung von leberschädigenden Substanzen wie Alkohol, bestimmte Drogen (zum Beispiel Ecstasy), verschiedene Medikamente (zum Beispiel Paracetamol) sowie verschiedene Giftstoffe und Chemikalien. Da die Leber das für die Butgerinnung wichtige Vitamin K produziert, lässt sich so einer verminderten Blutgerinnung vorbeugen. Denn nur eine gesunde Leber produziert ausreichend Vitamin K.

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