Diese Promis sind an Hodenkrebs erkrankt

Lance Armstrong

Lance Armstrong: Er genießt auf der ganzen Welt den allerhöchsten Respekt. Von den Fans geliebt wird er jedoch nicht. Zu ehrgeizig, zu verbissen wirkt er - und das nicht nur während seiner Rennen. Eine Art Michael Schumacher des Radsports: erfolgreich bis an die Grenze zur Langeweile - und dabei so kompromisslos auf sein Ziel konzentriert, dass für menschliche Regungen scheinbar kein Raum mehr bleibt.

 

Hodenkrebs – 50 Prozent Chance zu leben

Dabei könnte allein die Lebensgeschichte des Lance Armstrong genügen, um jedem Zuschauer die Tränen in die Augen zu treiben: 1995 diagnostizierten seine Ärzte einen bösartigen Hodenkrebs, schätzten Armstrongs Überlebenschance auf unter 50 Prozent. Der Texaner nahm den Kampf an - und überlebte sowohl die Operationen als auch die zermürbende Chemotherapie.

"Danach wusste ich: Mein Leben ist zu wertvoll, um nur Zweiter zu werden", sagt Armstrong heute. Dass er schon im ersten Jahr nach seiner Genesung wieder Profi-Rennen fuhr, grenzte an ein Wunder. Dass er dabei sogar gewann, gilt vielen als medizinisches Rätsel. "Es ist nicht mein Körper, der sich verändert hat", erklärt Armstrong. "Es ist mein Kopf. Ich habe die Furcht vor den Schmerzen verloren." So machte die Krankheit aus einem durchschnittlichen Radfahrer einen der erfolgreichsten Sportler aller Zeiten. Einen Mann, der die Angst nicht kennt.

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