Lagerungsschwindel: Was ist das?

Frau beim Arzt
Durch gezielte Bewegungen kann der Arzt einen Lagerungsschwindel stoppen © Fotolia

Mit 50plus steht man mit beiden Beinen fest im Leben – einen haut so schnell nichts mehr um. Wenn aber Schwindelanfälle wie aus dem Nichts auftreten und die komplette Kontrolle übernehmen, verspürt man eine lähmende Machtlosigkeit.

Der Körper scheint nicht mehr zu gehorchen. Besonders häufig tritt der sogenannte Lagerungsschwindel auf.

 

Wie fühlt sich Lagerungsschwindel an?

Einmal kurz den Kopf zur Seite geneigt, und plötzlich haben wir das Gefühl, jemand dreht uns wie ein Kreisel um die eigene Achse. Selten dauert eine solche Attacke länger als 30 Sekunden. Häufig wird sie von Übelkeit begleitet.


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Was ist die Ursache für Lagerungsschwindel?

Durch eine Bewegung (z. B. das morgendliche Aufrichten im Bett) oder einen Sturz können sich winzige Kristalle im Ohr lösen. Diese sogenannten Otolithen wandern in die inneren Gehörgänge. Dort reizen sie empfindliche Sinneszellen – eine Fehlinformation wird an unser Gehirn gesendet. Diese widersprüchlichen Signale lösen schließlich den Anfall aus. Mit zunehmendem Alter tritt diese Art von Schwindel – bedingt durch Abbauprozesse im Körper – vermehrt auf.

 

Wie wird Lagerungsschwindel behandelt?

Mit einem speziellen Manöver kann ein Arzt die störenden Steinchen aus den Gehörgängen lösen. Etwas Ähnliches können wir auch zu Hause ausprobieren: auf das Sofa setzen, nacheinander rasch zu beiden Seiten bis auf die Sitzfläche kippen. Wichtig: auf keinen Fall Bewegungen vermeiden, die Schwindel auslösen. Denn unser Gehirn muss lernen, richtig mit den falschen Signalen umzugehen. Das gelingt uns durch Training.

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