Läuse-Alarm bei Heidi Klum

Heidi Klum hatte Kopfläuse
Topmodel Heidi Klum gab jetzt in einer Talkshow zu, dass sie sich mit Kopfläusen infizierte – und das nicht zum ersten Mal © commons.wikimedia.org

Im Fernsehen ist Heidi Klum auf der Suche nach Germanys Next Topmodel. Hinter den Kulissen musste die 42-Jährige mit alltäglichen Problemen kämpfen: In einer US-Talkshow gestand das Model, dass sie sich vor Kurzem Kopfläuse eingefangen hatte. Wie Sie die wieder losgeworden ist, lesen Sie hier.

In der US-Talkshow von Ellen de Generes plauderte Heidi Klum frei heraus, dass sie sich kürzlich mit Kopfläusen infiziert hatte. „Das war schrecklich“, gestand die 42-Jährige. Die vierfache Mutter geht davon aus, dass sich ihre Kinder die Läuse in der Schule geholt haben. Jetzt hat sie sich bereits zum zweiten Mal angesteckt. „Seit einigen Tagen bin ich wieder läusefrei“, beruhigte die Model-Mama die Talkmasterin.

Um den Befall wieder in den Griff zu bekommen, rief die 42-Jährige die sogenannten „Läuse-Feen“. Auf die verdutzte Nachfrage der Talkmasterin erklärte sie, dass dies „jene kleinen Geschöpfe seien, die einem stundenlang die Haare bürsten und dann ein Zertifikat ausstellen, dass alles wieder sauber sei.“

 

Was sind Kopfläuse?

Läuse gehören zu den Insekten und sind sogenannte Ektoparasiten, das heißt, sie leben auf ihrem Wirt. Kopfläuse sind zwar lästig, gefährlich sind sie aber nicht. Und schon gar nicht ein Fall von mangelnder Hygiene.

 

Wie werden Kopfläuse übertragen?

Die Übertragung erfolgt ausschließlich über direkten Körperkontakt. Denn Kopfläuse können weder springen noch fliegen, sondern krabbeln von Kopf zu Kopf, bzw. von Haar zu Haar. Das passiert meistens beim Spielen, wenn die Köpfe zusammengesteckt werden. Eine Ausbreitung über Mützen oder Kuscheltiere ist selten, da die Läuse ohne regelmäßige Blutmahlzeit aus der Kopfhaut nur kurze Zeit überleben können.

 

Woran man die Plagegeister erkennt

Kopfläuse sind schwer zu entdecken, wohl aber ihre Nissen: weiße, klebrige, schuppenartige Gebilde, die in der Nähe der Kopfhaut an den Haaren kleben. Nissen als Hüllen für Eier finden sich vor allem hinter den Ohren, Nacken und Schläfen. Sie sind ein eindeutiger Hinweis auf Läuse.

 

So lassen sich Kopfläuse behandeln

Während noch vor kurzem der Griff zur chemischen Keule die Regel war, gibt es nun moderne Kopflausmittel, die Wirkstoffe auf Silikonbasis enthalten, die Dimeticone (z. B. Nyda L, Apotheke). Sie wirken auf physikalische Weise, indem sie die Läuse – und ihre Eier – ersticken. Das Kriechöl dringt in die Atemöffnungen der Kopfläuse ein und lässt sie so absterben. Wichtig: Die Behandlung muss nach acht bis zehn Tagen wiederholt werden, um auch die mittlerweile geschlüpften Babyläuse zu erwischen.

Hamburg, 29. Oktober 2015

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