Lässt sich einer Bulimie vorbeugen?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Der Bulimie und anderen Essstörungen lässt sich bis zu einem gewissen Grad vorbeugen. Der Grundstein für diese Erkrankungen wird meist bereits in der Kindheit gelegt. Daher ist es für Eltern besonders wichtig, ihren Kindern ein gesundes Selbstbewusstsein zu vermitteln und ihnen bedingungslos ihre Zuneigung zu zeigen.

Konflikte und Spannungen gibt es in jeder Familienkonstellation – wichtig ist, dass es keine Tabuthemen gibt und dass alle Beteiligten über Probleme offen sprechen können.

Essgestörtes Verhalten bei den Eltern erhöht nachweislich das Risiko, dass das Kind eine Bulimie entwickelt. Daher ist es hilfreich, ein normales und geregeltes Essverhalten vorzuleben. Gemeinsame Mahlzeiten sollten Kinder als positive und kommunikative Situation erleben, nicht als lästige Pflicht. Achten Sie als Eltern auch auf Verhaltensweisen zum Beispiel:

  • Das Kind isst zeitweise sehr kontrolliert und wenig.
  • Das Essverhalten schwankt zwischen starker Kontrolle und Kontrollverlust.
  • Es verschwinden immer wieder Lebensmittel aus den Schränken.
  • Das Kind versucht, gemeinsame Mahlzeiten zu umgehen oder setzt sich danach sehr schnell ab.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet außerdem spezielle Workshops für junge Mädchen ab 11 Jahren an, die zum Beispiel in Schulen zum Einsatz kommen, um Essstörungen vorzubeugen.

Themen
Das könnte Sie auch interessieren
Copyright 2018 praxisvita.de. All rights reserved.