Lässt sich einem Oberschenkelhalsbruch vorbeugen?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Einem Oberschenkelhalsbruch lässt sich nicht sicher vorbeugen, da die Knochen insbesondere im hohen Lebensalter in Folge der natürlichen Abbauprozesse wesentlich instabiler sind als bei jungen Menschen.

Dennoch können Sie einiges tun, um den beginnenden Abbauprozessen im Knochen frühzeitig entgegenzuwirken. Treiben Sie deswegen regelmäßig Sport, um Knochen und Muskeln zu fordern und zu kräftigen. So können Sie beispielsweise drei- bis viermal pro Woche für etwa eine halbe Stunde bis eine Stunde Laufen, Walken, Schwimmen oder Radfahren. Das stärkt nicht nur Ihre Muskeln. Es kräftig auch ihr Herz-Kreislauf-System und kann späteren Sturzursachen wie Ohnmachtsanfällen in Folge einer Arteriosklerose vorbeugen.

A propos Sturzursachen: Falls Sie häufiger von Schwindelanfällen oder Ohnmachtsanfällen betroffen sind, so sollten Sie die Beschwerden frühzeitig durch einen Arzt abklären und behandeln lassen. So können Sie auch einem Oberschenkelhalsbruch vorbeugen. 

Auch die richtige Ernährung spielt eine wichtige Rolle, wenn Sie einem Oberschenkelhalsbruch vorbeugen wollen. Achten Sie daher auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung, die ihre Knochen stärken:

  • Essen Sie deswegen regelmäßig kalziumreiche Lebensmittel wie beispielsweise Milchprodukte, zu denen Milch, Joghurt, Buttermilch und Quark zählen.
  • Ergänzend können Sie Calcium-Präparate in Form von Nahrungsergänzungsmitteln einnehmen. Bei der Wahl des passenden Präparates sollten Sie sich mit Ihrem Arzt absprechen. 
  • Im Sinne einer Ernährung, die die Gesundheit insgesamt fördert, gilt es auf fett- und zuckerreiche Lebensmittel zu verzichten. Essen Sie stattdessen viel Vollkornprodukte, Kartoffeln, Obst und Gemüse. Wurst und Fleisch möglichst nur zweimal pro Woche; Süßigkeiten nur ab und zu und in Maßen
  • Trinken Sie ausreichend, mindestens 1,5 Liter täglich in Form von Wasser und ungesüßten Tees.

Da die Knochenstabilität neben einer ausreichenden Calcium-Zufuhr auch von der Menge an gebildetem Vitamin D abhängig ist, sollten Sie sich täglich mindestens 30 Minuten lang im Freien aufhalten. Das regt die körpereigene Vitamin D-Produktion an. Darüber hinaus sollten Sie auf Alkohol und Zigaretten verzichten, da ihr Genuss den Abbau der Knochenmasse beschleunigen kann.

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