Kurzsichtigkeit durch das Augenlasern heilen

Laser korrigiert die Augenhornhaut
Mit etwa 500 Impulsen pro Sekunde verdampft ein Laser Gewebe der Augenhornhaut – bis die gewünschte Korrektur erreicht ist © Fotolia

Man muss nicht sein Leben lang kurzsichtig sein: Praxisvita erklärt, wie durch das Augenlasern Kurzsichtigkeit korrigiert wird und wie hoch die Erfolgschancen sind.

Schon als Schulkind hatte Silvia. S Probleme mit den Augen. „Ich habe dieses Nasenfahrrad immer gehasst. Es störte beim Sport, beschlug ständig bei Kälte und die Gläser waren meist verschmiert", erinnert sich die heute 36-jährige Sekretärin.

Schon lange dachte sie über das Augenlasern nach. Doch die Furcht vor Schmerzen hielt sie bisher davon ab. Als sie dann im Internet las, dass in Köln ein superschneller Laser nur sechs Sekunden für die Korrektur eines Auges braucht, stand ihr Entschluss fest.

 

Augenlasern: Voruntersuchung ist Pflicht

Zunächst mussten diverse Voruntersuchungen gemacht werden. Die Hornhaut wurde exakt vermessen. Ihre Form, Dicke und Krümmung waren wichtig für die Berechnung der abzutragenden Gewebeanteile. Mit diesen Daten wurde der Computer des Lasergeräts gespeist.

 

Wie der Laser Gewebe verdampft

Was dann passiert, erklärt der Augenchirurg Matthias Maus: „Die Veränderung der Hornhaut erfolgt nicht auf der schmerzempfindlichen Oberfläche, sondern in tiefer liegenden Schichten. Mit etwa 500 Impulsen je Sekunde verdampft der Laser exakt so viel Gewebe, bis die optische Korrektur erreicht ist."

Silvia S. hat vom Augenlasern kaum etwas gespürt. „Nach nur sechs Sekunden war ich meine Kurzsichtigkeit los. Heute ist scharfes Sehen für mich ganz selbstverständlich."

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