Krebs-Diagnose durch die "Google-Uhr"?

Armband
Google arbeitet an einem Armband, das Krebs aufspüren kann © Corbis

Ein Armband, das Krankheiten erkennt, sobald sie entstehen: Klingt nach Zukunftsmusik – soll aber schon bald Realität sein, glaubt man Google.

Wissenschaftler der Abteilung Biowissenschaften des Google-Forschungslabors Google X arbeiten an einem neuen Gerät, das Krankheiten aufspüren und melden soll, bevor sie uns Beschwerden machen.

 

Nanopartikel spüren Krebs auf

Laut eines BILD-Berichtes arbeitet die neue Technologie folgendermaßen: Patienten schlucken eine Pille mit Nanopartikeln. Diese Nanopartikel durchsuchen den Körper nach Krankheitsanzeichen wie beispielsweise Krebszellen – werden sie fündig, heften sie sich an die kranken Zellen.

Google möchte seine Erfindung so weiterentwickeln, dass die Nanopartikel ihre Informationen an ein eigens für diesen Zweck hergestelltes Armband weitergeben, das der Patient trägt. Dieses Armband würde bei dem ersten Signal einer Krebserkrankung Alarm schlagen – noch bevor die ersten Symptome auftreten.

Um die neue Technik zu testen, verwendet Google Modelle von menschlichen Armen, die mit einer Mischung aus künstlich hergestellter Haut und Haut von menschlichen Spendern überzogen sind.

Schon in wenigen Jahren soll die neue Google-Erfindung einsetzbar sein.

Hamburg, 2. Februar 2015

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