Kratom – seine Blätter wirken schmerzlindernd

Die getrockneten Blätter des Kratombaums wirken berauschend. Seine schmerzstillenden Inhaltsstoffe werden aber auch zur Behandlung von Durchfall oder Husten eingesetzt.

Kratom
Werden die Blätter des Kratombaumes chronisch gebraucht, können Hyperpigmentation, Appetitlosigkeit oder Gewichtsverlust die Folge sein© shutterstoc
 

 

 

Kratom: Anwendung und Heilwirkung

Die Blätter des Baumes ähneln in ihrer Wirkung Opiaten. Die Wirkung wird je nach Dosis als beruhigend, schmerzlindernd, anregend und stark euphorisierend beschrieben. Aufgrund ihrer entzündungshemmenden Wirkung werden Kartomblätter aber auch bei Husten und Durchfall verwendet. In Südostasien gelten Kratomblätter als Aphrodisiakum. Die Anwendung erfolgt in Form von Pasten, Sirup, Extrakten sowie als Tee.

Definition Kratom
Bezeichnung: Mitragyna speciosa
Familie: Rötegewächse (Rubiaceae)
Gattung: Mitagyna
Art: Kratom

 

In Kratom enthaltene Wirkstoffe

Mitragynin (Alkaloid), Antioxidantien, Polyphenole

 

Botanik

Der Kratombaum erreicht eine Höhe von etwa 15 Metern. Die Blätter sind gegenständig angeordnet und sitzen auf einem Stiel. Sie sind oval und haben weißliche oder rote Blattvenen. Der kugelförmige Blütenstand besteht meist aus über 100 kleinen, gelben Einzelblüten. Die Kratomfruchtkapsel enthält viele flache Samen.

Kratom Früchte
Die Blüten des Kratombaums sind kugelförmig angelegt© shutterstoc
 

Verbreitung

Die Heimat des Kratombaums befindet sich in Ostasien und erstreckt sich über die Länder Malaysia, Thailand, Indonesien, Burma, Papua-Neuguinea sowie die Philippinen. Er wächst in Moor- und Sumpfgebieten sowie in Tieflandwäldern, da er einen hohen Feuchtigkeitsbedarf hat.

 

Andere Namen für Kratom

Kratombaum, Roter Sentolbaum

Wissenswertes über Kratom

In verschiedenen Ländern wie Australien, Thailand, Vietnam, Malaysia und Burma ist der Anbau von Kratom verboten. Der Besitz in Deutschland fällt nicht unter das Betäubungsmittelgesetz, wenn gleich eine solche Einordnung naheliegt und in der Diskussion ist.

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