Krankheitsbild Gebärmutterhals-Polyp: Ursachen und Symptome

Labor-Kontrollen wichtig, um auszuschließen, dass sich Geschwulst krebsartig verändert
Auch bei einem gutartigen Gebärmutterhals-Polyp sind regelmäßige Labor-Kontrollen sehr wichtig, um auszuschließen, dass sich die Geschwulst krebsartig verändert © Fotolia

Ein Gebärmutterhals-Polyp ist eine gutartige Unterleibs-Geschwulst, die sich durch Schmerzen, Ausfluss und Blutungen bemerkbar machen kann – bei manchen Frauen aber auch komplett unbemerkt bleibt. Doch wie entsteht so ein Gebärmutterhals-Polyp eigentlich? Bei Frauen kommt es immer mal wieder zu gutartigen Gewebewucherungen wie den Polypen. Sie entstehen aufgrund eines übermäßigen Wachstums von Schleimhautzellen und sind häufig am Gebärmutterhals zu finden. Daher der Name Gebärmutterhals-Polyp.

Manche der erbsen- bis kirschgroßen Polypen wachsen an einem Stiel und können in die Scheide hineinhängen. Andere sitzen direkt auf der Schleimhaut. Sie sind zwar nur selten bösartig, müssen aber unbedingt im Labor untersucht werden. Ab den Wechseljahren besteht ein erhöhtes Risiko für den Gebärmutterhals-Polyp.

Oft verursacht der Gebärmutterhals-Polyp keine Beschwerden und wird deshalb zufällig bei einer gynäkologischen Untersuchung entdeckt. In anderen Fällen von Gebärmutterhals-Polyp leiden betroffene Frauen unter unnormalen Blutungen oder schleimigem Ausfluss. Denn: Wenn sich ein gestielter Polyp um sich selbst verdreht, sind starke, krampf- oder wehenartige Schmerzen die Folge.

 

Gebärmutterhals-Polyp: Behandlung

Der Gebärmutterhals-Polyp kann einfach mithilfe einer kleinen Zange vom Arzt entfernt werden. Wegen möglicher Blutungen darf diese Behandlung jedoch nicht während einer Schwangerschaft geschehen.

 

Gebärmutterhals-Polyp: Vorbeugen und Selbsthilfe

Wichtig sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen, um auszuschließen, dass sich der Gebärmutterhals-Polyp krebsartig verändert hat.

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