Krämpfe – sie selbst sind Symptome

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Meistens sind Krämpfe zwar schmerzhaft, aber harmlos und schnell wieder vorbei. Solange sie nur selten vorkommen und keine weiteren Symptome auftreten, erfordern Muskelkrämpfe in der Regel keinen Arztbesuch.

Ein typisches Beispiel ist der Wadenkrampf: Häufig lässt er uns nachts aus dem Bett schrecken oder ereilt uns tagsüber völlig unerwartet. Der Muskel ist dabei verkürzt, verhärtet und schmerzt stark. Bewegen wir beim Wadenkrampf die Fußspitze nach unten, verstärken sich die Symptome. Umgekehrt lässt der Schmerz nach, wenn wir den Wadenmuskel dehnen. Nach einigen Sekunden ist der Wadenkrampf typischerweise überwunden.

Nach einem Krampf schmerzt die Muskulatur noch etwas, vergleichbar dem Gefühl von Muskelkater. Eine solche Art von Krampf kann etwa auch den Fuß, den Oberschenkel, die Hand, die Schulter, den Arm – nahezu alle (Skelett-)Muskeln befallen. Krämpfe können Symptome sein, etwa für einen Mangel an Flüssigkeit und Salzen oder Überlastung eines Muskels.

Eine Frau hat Bauchkrämpfe
Krämpfe können fast überall auftreten. Vielen Frauen sind ziehende Krämpfe im Unterbauch als Regelschmerzen bekannt© Fotolia
 

Begleitsymptome von Koliken

Koliken sind Krämpfe, die abweichende Symptome auslösen: Da sie von den inneren Organen ausgehen, sind sie äußerlich nicht als Anspannung sichtbar. Die Schmerzen treten schubweise und meist zunehmend intensiv auf. Erbrechen, Fieber und weitere Beschwerden sind möglich. Bemerken Sie solche oder weitere Symptome, sollten Sie sich umgehend von einem Arzt untersuchen lassen. Krampfanfälle sind ein Notfall. Hinter ihnen können eine Epilepsie, Gehirnschäden, aber auch Fieber stecken. Als Anzeichen sind unkontrollierte Zuckungen am gesamten Körper zu beobachten. Betroffene verlieren das Bewusstsein.

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