Kopfschmerzen: Wie wird die Diagnose gestellt?

Redaktion PraxisVITA
Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei seiner Diagnose ist der Arzt bei der Vielzahl an unterschiedlichen Ursachen, Auslösern und Arten von Kopfschmerzen wesentlich auf die detaillierte Schilderung der Beschwerden angewiesen. Er wird wissen wollen, wo genau die Schmerzen auftreten, wie intensiv sie sind und wie Sie den Schmerz beschreiben würden (z. B. drückend, stechend, pochend). Der Arzt wird Sie fragen, wie lange die Kopfschmerz-Attacken dauern, wie häufig sie auftreten und ob möglich Begleitsymptome auftreten (z. B. gerötete Augen, Übelkeit, Lichtempfindlichkeit). Außerdem wird er nach bekannten Vor- und Grunderkrankungen fragen und wissen wollen, ob und falls ja, wie die Kopfschmerzen behandelt wurden.

Der zweite Schritt der Kopfschmerzen-Diagnose ist die körperliche Untersuchung. Findet der Arzt hier keine körperliche Ursache und deutet zudem die Beschreibung der Symptome auf einen bestimmten Kopfschmerz-Typ hin (z. B. Spannungskopfschmerzen), so wird er keine weiteren Untersuchungen durchführen.

Entsteht jedoch im Zuge der Kopfschmerzen-Diagnose der Verdacht, dass eine andere Erkrankung die Ursache ist, so wird der Arzt weitere Untersuchungen empfehlen, beispielsweise bildgebende Verfahren, die Gehirn und Schädel darstellen (z. B. Computertomografie des Kopfs). Manchmal sind zudem weitere Laboruntersuchungen wie beispielsweise eine Untersuchung des Nervenwassers notwendig.

Bei manchen Betroffenen treten im Verlauf von Wochen oder Monaten mehrere Kopfschmerz-Arten parallel auf. Im Sinne einer richtigen Kopfschmerzen-Diagnose kann es hier für Betroffene sinnvoll sein, ein Kopfschmerztagebuch zu führen. Hier notieren Betroffene, wann genau welche Beschwerden wie lange aufgetreten sind.

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