Kopfmassage: Einfache Techniken für zuhause

Redaktion PraxisVITA

Eine Kopfmassage kann nicht nur Kopfschmerzen lindern, sondern auch für reichlich Entspannung sorgen. Doch was passiert bei einer Kopfmassage genau und wie lässt sie sich selbst durchführen?

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Inhalt
  1. Richtig entspannen mit einer Kopfmassage
  2. Was passiert bei einer Kopfmassage?
  3. Kopfmassage mit verschiedenen Techniken – Anleitung für zu Hause
  4. Welche Hilfsmittel für eine Kopfmassage gibt es?
  5. Kopfmassagen gegen Haarausfall – hilft das?
 

Richtig entspannen mit einer Kopfmassage

Massagen helfen dabei den Stress des Alltags hinter sich zu lassen. Zu den besonders effektiven und leicht durchzuführenden Techniken zählt die Kopfmassage: Sanfte Handgriffe im Kopfbereich sind eine Wohltat für den gesamten Körper. Richtig ausgeführt können sie sogar bei Kopfschmerzen helfen.

Besonders in der Ayurveda-Medizin hat sich die Massage des Kopfes bewährt: Dort dient sie nicht nur der Schönheitspflege, weil sie den Haarwuchs verbessern soll, sondern sorgt auch für inneres Wohlbefinden. Außerdem wird die ayurvedische Kopfmassage traditionell bei Neugeborenen angewendet. Das soll die Intelligenz und das Gedächtnis der Säuglinge fördern. Im Fokus der Kopfmassage stehen bestimmte Reflexzonen, die sich sowohl am Schädel als auch im Gesicht befinden.

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Was passiert bei einer Kopfmassage?

Im Massagestudio wird die Kopfmassage häufig in Kombination mit der Gesichtsmassage angeboten. Im Durchschnitt nimmt sie rund eine halbe Stunde Zeit in Anspruch. Der Masseur bearbeitet während der Behandlung mit seinen Fingerkuppen sanft Stirn, Schläfen, Ohren und Schädel. Dabei verwendet er oft spezielle Öle und Bürsten. Eine Kopfmassage kann auch beim Physiotherapeuten und beim Friseur durchgeführt werden.

 

Kopfmassage mit verschiedenen Techniken – Anleitung für zu Hause

Die Kopfmassage lässt sich mit etwas Geduld und Übung aber auch selbst durchführen. Nach Belieben kann dabei zusätzlich eine kleine Menge Öl für die Kopfhaut verwendet werden, so zum Beispiel Klettenwurzelöl, Kokosöl oder Jojobaöl. Sie können die verschiedenen Techniken einzeln anwenden oder miteinander kombinieren und nacheinander durchführen.

Vorbereitung

Achten Sie darauf, dass die Fingernägel gekürzt sind, um Verletzungen der empfindlichen Kopfhaut zu vermeiden. Außerdem sollten Sie sich vor der Massage gründlich die Hände waschen und Ringe ablegen. Setzen Sie sich aufrecht in eine bequeme Position und kämmen Sie die Haare gut durch, um beim Massieren nicht von Haarknoten gestört zu werden.

1. Streichen: Streichen Sie mit Ihren Fingern von der Stirn aus nach hinten über Ihre Kopfhaut, so als würden Sie die Haare nach hinten kämmen. Dabei üben Sie mit den Fingerspitzen sanften Druck auf den Schädel aus. Die gleichen streichenden Bewegungen einige Male wiederholen, auch von der Seite nach oben und von hinten nach vorn.

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2. Kreisen: Lassen Sie die Fingerspitzen über die Kopfhaut gleiten. Nun jedoch mit kleinen kreisenden Bewegungen, so als würden Sie Shampoo im Haar verteilen. Anschließend werden kleine kreisförmige Bewegungen an den Schläfen und an der Stirn durchgeführt.

3. Finger spreizen: Spreizen Sie Ihre Finger und platzieren Sie die Hände auf dem Kopf, indem Sie die Daumen hinter den Ohren und die kleinen Finger am Haaransatz auflegen. Bewegen Sie nun langsam und gleichmäßig die Hände, während Sie Druck mit den Fingern ausüben.

 

Welche Hilfsmittel für eine Kopfmassage gibt es?

Wenn es schnell gehen soll, kann die Kopfmassage auch mit diversen Hilfsmitteln durchgeführt werden.

Kopfmassage mit der Spinne: tiefenentspannende Wirkung

Zu den Klassikern unter den Geräten für die Kopfmassage zählt die Spinne, die häufig auch Krauler oder Kopfmassagestab genannt wird. Sie verfügt über 20 Metall-Ärmchen, die sanft in Auf- und Ab-Bewegungen über die gesamte Kopfhaut geführt werden. Eine Kopfmassage mit den Händen sorgt bereits für Entspannung. Diese Wirkung verstärkt sich mit der Spinne, da man sich voll und ganz auf die Massage konzentrieren kann.

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Massagebürsten fördern die Durchblutung

Auch Massagebürsten für den Kopf gibt es in zahlreichen Ausführungen. Das Gerät verfügt über dicke Noppen oder Borsten, die sich gut zur Massage der Kopfhaut eignen. Mit kreisenden Bewegungen wird die Kopfhaut bearbeitet und massiert. Zusätzlich werden Hautschüppchen entfernt und die Durchblutung angeregt.

Massagehelm mit Wärme und Musik

Er sieht gewöhnungsbedürftig aus, erfüllt aber seinen Zweck: der Massagehelm. Er ist mit Noppen ausgestattet und verfügt je nach Gerät und Hersteller über verschiedene Programme und Optionen, wie Wärme und Musik. Genau wie die Kopfspinne hat dieses Hilfsmittel den Vorteil, dass man die Massage nicht selbst durchführen muss. Tiefenentspannung ist hier garantiert.

 

Kopfmassagen gegen Haarausfall – hilft das?

Einige Betroffene von Haarausfall schwören auf Kopfmassagen. Ob die Massagen tatsächlich helfen, den Haarverlust zu stoppen, ist jedoch umstritten. Fest steht aber, dass bei der Prozedur die Durchblutung der Kopfhaut angeregt wird, was sich positiv auf das Haarwachstum auswirken kann. Auch bei fettigen Haaren kann eine regelmäßige Kopfmassage helfen, um die Talgproduktion zu regulieren.

Quellen:

Gupta, S. N., Stapelfeldt, E., Rosenberg, K. (2006): Ayurveda Manualtherapie und Ausleitungsverfahren. S. 116 f.

Anleitung Kopfmassage mit Vorbereitung und Ablauf, in: massage-expert.de

Haarausfall – Wieso fallen Haare aus?, in: infomedizin.de

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