Können Sie Wachstumsschmerzen vorbeugen?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Wachstumsschmerzen können Sie zwar nicht vorbeugen, aber Sie können dennoch einiges tun, um die Beschwerden Ihres Kindes zu lindern und ihm dabei helfen, besser mit den Schmerzen umgehen zu können.

 

Was Sie bei Wachstumsschmerzen tun können

Mädchen macht Dehnübung
Um das Risiko für Wachstumsschmerzen zu verringern, sollten sich Kinder vor dem Sport ausreichend dehnen© Fotolia

  • Viele Kinder haben Angst vor den immer wiederkehrenden Schmerzen, die sie nicht verstehen und einordnen können. Versuchen Sie, Ihrem Kind die Angst zu nehmen. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es nicht krank ist und dass viele Kinder unter solchen Wachstumsschmerzen leiden, besonders dann, wenn sie gerade wieder ein Stückchen wachsen. Trösten Sie Ihr Kind auch damit, dass die Schmerzen ganz sicher am nächsten Morgen verschwunden sind.
  • Reiben und streicheln Sie die schmerzenden Beine Ihres Kindes. Bei vielen Kindern lindert eine Massage die Beschwerden. Außerdem tut die körperliche Zuwendung Ihrem Kind gut – und das alleine reicht häufig schon aus, damit es dem Kind besser geht.
  • Bieten Sie Ihrem Kind eine Wärmflasche oder Cool-Packs an, die es auf seine Beine legen kann. Manchmal hilft auch ein warmes Bad gegen die Schmerzen. Was gut tut und was nicht, kann bei Wachstumsschmerzen individuell ganz unterschiedlich sein. Finden Sie mit Ihrem Kind zusammen heraus, was ihm am besten hilft.
  • Starke Wachstumsschmerzen können für Ihr Kind sehr belastend sein, zumal es immer wieder von den Schmerzen aus dem Schlaf gerissen wird. Manchmal ist deshalb auch ein leichtes Schmerzmittel eine sinnvolle Lösung. Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Kinderarzt. Er kann Ihnen ein geeignetes Präparat empfehlen und Ihnen genau sagen, wie häufig Sie es dem Kind verabreichen dürfen. Natürlich sollten Sie die Schmerzmittel nicht über lange Zeiträume verabreichen, kurzfristig können die Medikamente aber dazu beitragen, die Situation für Kind und Eltern zu entspannen.
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