Können Sie Heuschnupfen überhaupt vorbeugen?

Redaktion PraxisVITA
Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Heuschnupfen lässt sich – wie allen anderen Allergien auch – nicht sicher vorbeugen. Schließlich handelt es um eine fehlerhafte Überreaktion des Immunsystems auf harmlose Substanzen, im Falle des Heuschnupfens auf Blütenpollen.

 

Die beste Heuschnupfen-Vorbeugung ist das Meiden von Risikofaktoren

Allerdings können Betroffene den eigentlichen Heuschnupfen-Beschwerden vorbeugen und begleitende Risikofaktoren vermeiden, wenn sie einige Verhaltensregeln beachten und das eine oder andere im Alltag anpassen oder verändern. Eine vorbeugende Einnahme von homöopathischen Heuschnupfenmitteln bereits vor der Pollenflugzeit (Dezember bis Februar) kann helfen, die allergischen Reaktionen in den Hauptblütephasen deutlich zu mindern.

Frau wäscht sich die Haare
Um nächtlichen Heuschnupfen-Beschwerden vorzubeugen, sollten Sie sich abends die Haare waschen© Fotolia
 

Vorbeugemaßnahmen gegen Heuschnupfen-Beschwerden

  • Nutzen Sie die Hauptblütephase der allergieauslösenden Pollen, um in den Urlaub zu fahren. Fahren Sie am besten in pollenarme Regionen, also ins Hochgebirge oder ans Meer.
  • Vermeiden Sie längere Aufenthalte im Grünen, insbesondere in unmittelbarer Nähe zu blühenden Wiesen und Feldern.
  • Nutzen Sie die Zeit nach Regengüssen für einen erholsamen Spaziergang. Denn dann ist die Luft besonders pollenarm.
  • Lüften Sie vor allem in den pollenarmen Zeiträumen, also zwischen 6 und 8 Uhr morgens sowie zwischen 19 und 24 Uhr abends.
  • Bringen Sie nach Möglichkeit Pollengitter an, um einen Großteil der Pollen auch bei geöffnetem Fenster aus der Wohnung fernzuhalten.
  • Schaffen Sie sich keine blühenden Pflanzen für Ihre Wohnung an.
  • Halten Sie die Autofenster während der Fahrt geschlossen. Zusätzlich können Sie sich in Ihrer Autowerkstatt Pollenfilter einbauen lassen.
  • Verzichten Sie auf Nahrungsmittel, die Blütenreste enthalten können (zum Beispiel bestimmte Teesorten, Honig).
  • Wechseln Sie vor dem Zubettgehen die Kleidung und waschen Sie sich die Haare.
  • Verzichten Sie künftig auf Zigaretten. Ihr Arzt kann Sie bei der erfolgreichen Umsetzung dieses Vorhaben mit Rat und Tat unterstützen.
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