Können Sie einer Schlafapnoe vorbeugen?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung
  7. 7. Das sagt der Experte

Es gibt keine Strategien, wie Sie einer Schlafapnoe hundertprozentig vorbeugen können. Sollten Sie aber wissen, dass Sie unter lautem Schnarchen leiden, das beispielsweise Sie selbst weckt oder andere Personen in Ihrer Umgebung stört, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Gleiches gilt auch, wenn Sie in jeder Körperlage schnarchen oder wenn Sie vermuten, dass Ihre Atmung während des Schlafens aussetzt. Hinweise hierauf liefern Tagesmüdigkeit, Kopfschmerzen am Morgen, Konzentrationsstörungen oder häufige Atemwegsinfektionen.

 

Grundsätzliche Verhaltensweisen, um die Schlafqualität zu verbessern

  • Achten Sie auf eine gute Schlafhygiene wie eine ruhige Umgebung und frische Luft im Schlafzimmer.
  • Wenn Sie übergewichtig sind, sollten Sie versuchen, abzunehmen. Langfristig führt eine leichte, ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und Obst, reichlich Wasser und wenig Fett und Zucker zum Erfolg. Ebenso helfen regelmäßige Bewegung und Sport – lassen Sie sich vom Arzt durchchecken und legen Sie los!
  • Falls Sie Alkohol trinken, schränken Sie Ihren Konsum ein. Trinken Sie vor allem zwei Stunden vor dem ins Bett gehen keinen Alkohol mehr. Alkohol entspannt die Muskulatur und kann so dazu führen, dass die Atemmuskulatur stärker erschlafft als normal – eine Schlafapnoe kann die Folge sein.
  • Vermeiden Sie ein spätes, reichhaltiges Abendessen.
  • Meiden Sie Medikamente wie Antihistaminika (Allergiemittel), Schlafmittel und Beruhigungsmittel.
  • Schlafen Sie bevorzugt auf der Seite um einer Schlafapnoe vorzubeugen. Sollten Sie nicht auf der Seite schlafen können, so achten Sie darauf, Ihren Oberkörper höher zu lagern. 
Das sagt der Experte
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