Können Sie einer Enuresis vorbeugen?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Einer Enuresis lässt sich kaum vorbeugen, da es sich in den meisten Fällen um eine Entwicklungsverzögerung des Kindes handelt. Wichtig ist es jedoch, von vornherein ein gutes Trinkverhalten zu fördern – die Wassermenge sollte möglichst gleichmäßig über den Tag verteilt sein

Wenn Kinder tagsüber kaum etwas trinken, nehmen sie abends oft umso mehr zu sich, und die Blase kann die Flüssigkeit über Nacht nicht halten. Eltern sollten sich außerdem darüber im Klaren sein, was für einen großen Effekt die Psyche hat. Mit der richtigen Verhaltensweise dem Kind gegenüber können Sie verhindern, dass das Bettnässen für den Nachwuchs zu einer unnötig großen Belastung wird. Außerdem lässt sich auf diese Weise einer sekundären Enuresis zumindest in einem gewissen Rahmen vorbeugen.

 

Verhaltenstipps, um einer Enuresis vorzubeugen

  • Achten Sie beim Sauberkeitstraining darauf, eine positive Entwicklung durch Lob zu bestärken.
  • Zeigen Sie keinesfalls Enttäuschung, Genervtheit oder gar Wut bei Misserfolgen oder kleinen Rückschritten. Reagieren Sie besser geduldig und liebevoll aufs Einnässen.
  • Gegebenenfalls sollten Sie Ihrem Kind die Zusammenhänge zwischen dem Trinken und dem Ausscheiden von Urin erklären.
  • Ihr Kind muss wissen, dass die Blasenkontrolle eine natürliche Entwicklung ist, die bei jedem unterschiedlich lange dauert, so wie zum Beispiel einer früher schwimmen kann als der andere.
  • Besprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt, ob es in besonderen Situationen wie einer Klassenfahrt sinnvoll sein kann, Medikamente einzusetzen, um einer zusätzlichen psychischen Belastung durch die Enuresis vorzubeugen.
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