Kliniktasche packen: Checkliste für die Geburt

Redaktion PraxisVITA

Wenn der Geburtstermin näher rückt, wird es Zeit, die Kliniktasche zu packen. In die Tasche kommt alles, was Mutter und Baby im Kreißsaal während der Entbindung, auf der Wochenbettstation und auf der Heimfahrt benötigen. Eine Packliste für die Kliniktasche hilft dabei.

Schwangere Frau, die mit Hilfe einer Packliste auf dem Handy die Kliniktasche packt
Spätestens in der 34. Schwangerschaftswoche sollte die Kliniktasche gepackt sein Foto:  iStock/nataliaderiabina
Inhalt
  1. In welcher Schwangerschaftswoche sollten Frauen die Kliniktasche packen?
  2. Packliste für die Kliniktasche
  3. Braucht der Vater eine Kliniktasche?

Wenn der errechnete Geburtstermin näher rückt, gilt es, die Klniktasche zu packen und alle andere Vorbereitungen für den Klinikaufenthalt zu treffen. Aber auch für den Mann kann es sinnvoll sein, eine Kliniktasche zu packen.

 

In welcher Schwangerschaftswoche sollten Frauen die Kliniktasche packen?

Schwangere sollten etwa vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin alles einpacken, was sie im Krankenhaus benötigen werden. Spätestens in der 34. Schwangerschaftswoche (SSW) sollte die Kliniktasche bereitstehen.

Werdende Mütter sollte sie lieber früher als später zusammenstellen. Denn nur wenige Kinder kommen am errechneten Geburtstermin zur Welt. Etwa neun von zehn Babys werden in den zwei Wochen vor oder nach dem vermuteten Entbindungstermin geboren. Aber manche Babys kommen noch früher auf die Welt.

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In die Tasche oder den Koffer fürs Krankenhaus kommt alles, was die Mutter und Baby im Kreißsaal während der Entbindung, auf der Wochenbettstation und auf der Heimfahrt nach der Zeit im Krankenhaus benötigen. Das sind ganz alltägliche Dinge wie Kleidung und Hygieneartikel – aber auch Dokumente und wichtige Unterlagen.

 

Packliste für die Kliniktasche

Die folgende Checkliste hilft dabei, beim Einpacken an alles zu denken:

Dokumente und wichtige Unterlagen:

  • Mutterpass
  • Krankenversicherungskarte (gegebenenfalls Unterlagen zu Zusatzversicherungen)
  • Personalausweis
  • Familienstammbuch (bei Verheirateten) oder Geburtsurkunde (bei Unverheirateten)

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Für die Mutter:

  • bequeme Nachthemden und T-Shirts
  • Unterwäsche und dicke Socken
  • Bademantel
  • Hausschuhe
  • Still-BH
  • Stilleinlagen
  • Handtücher und Waschlappen
  • Körperpflege- und Kosmetikartikel

Für die Zeit während der Geburt im Kreißsaal:

  • bequeme Kleidung
  • Traubenzucker
  • Bonbons
  • Massage-Öl

 

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Fürs Baby:

Die meisten Kliniken stellen während des Klinikaufenthalts Bodys und Strampelanzüge bereit. Dann reicht es, Kleidung für die Heimfahrt mit Baby einzupacken:

  • Body oder Hemd und Höschen
  • Strampelanzug
  • Jacke und Overall (je nach Jahreszeit)
  • Mütze
  • Wolldecke
  • Tragetasche
  • Babyschale (Autositz)
 

Braucht der Vater eine Kliniktasche?

Da eine Geburt manchmal etwas länger dauert, macht es Sinn, dass sich auch der werdende Vater eine Tasche für die Geburt packt. Dort hinein kommt zum Beispiel etwas Bequemes zum Anziehen, Snacks und Getränke, eventuell eine Thermoskanne mit Tee oder Kaffee.

Tipp: Wenn Sie die Kliniktasche packen, sollten Sie sich danach den Aufbehwahrungsort der Tasche gut merken, um Suchaktionen zu vermeiden.

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Quellen:

Kainer, Franz & Nolden, Annette (2018): Das große Buch zur Schwangerschaft, München: Gräfe und Unzer

Wenn das Baby auf sich warten lässt, in: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Rundum Schwangerschaft und Geburt, in: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 

Die Tasche für den Mann, in: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

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