Kann mir Schlaf beim Erinnern helfen?

Aus der Serie: Luzides Träumen: Wie wir unsere Träume lenken können
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Gehirn als Grafik
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Zahlreiche Experimente zeigen, dass sich die Gedächtnisleistung verbessert, wenn zwischen Aufnahme und Abrufen von Informationen Schlaf liegt. Aber warum? Das menschliche Gedächtnis funktioniert nicht wie eine Computerfestplatte, die alle Daten nacheinander ablegt. Vielmehr müssen sie – um vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis zu gelangen – den Status „wichtig“ erhalten. Das geschieht nachts, wenn das Gehirn nicht mit anderen Aufgaben beschäftigt ist. Vor dem Schlafen aufgenommene, neue Informationen haben daher die größten Chancen, den Transfer in das Langzeitgedächtnis zu schaffen. Umgekehrt macht Schlafmangel eine Informationsaufnahme unmöglich – irgendwann ist das Aufnahmemaximum erreicht.