Kann man einer Trisomie vorbeugen?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Eine Trisomie ist eine Veränderung der Chromosomen (Chromosomenanomalie), der man nicht direkt vorbeugen kann. Die Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit einer Chromosomenanomalie zur Welt zu bringen, steigt mit dem Alter der Mutter. Jüngere Frauen haben also ein geringeres Risiko, dass ihr Kind an einer Chromosomenanomalie leidet. Allerdings bringen auch ältere Mütter in sehr vielen Fällen ein gesundes Kind zur Welt.

 

Beratungsstellen bieten Hilfestellung für Trisomie-Betroffene

Für die Eltern ist die Diagnose Trisomie in der Regel ein Schock. Eltern, die sich mit einer möglichen Trisomie-Diagnose konfrontiert sehen, sollten deshalb auf jeden Fall die umfangreichen Beratungsmöglichkeiten und Hilfestellungen von Ärzten, professionellen Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen in Anspruch nehmen. Auch eine psychologische Betreuung ist in vielen Fällen ratsam, da es für die meisten Eltern sehr schwierig ist, mit der Situation umzugehen. Einige Eltern ziehen aufgrund der Schwere der Erkrankung nach einer Trisomie-Diagnose einen Schwangerschaftsabbruch in Betracht. Bei einem solchen Entschluss ist eine eingehende psychosoziale Beratung gesetzlich vorgeschrieben.

 

Bei einer Trisomie gibt es verschiedene Therapie-Möglichkeiten

Natürlich lässt sich einer Trisomie 21 (Down-Syndrom) ebenso wenig vorbeugen, wie den anderen Trisomien. Eltern, deren Kind eine Trisomie 21 hat, stehen aber zahlreiche Therapie-Möglichkeiten zur Verfügung, mit deren Hilfe sie ihr Kind optimal fördern und unterstützen können. Sehr viele Kinder mit Trisomie 21 führen ein erfülltes und lebenswertes Leben.

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