Kann man einer Angststörung überhaupt vorbeugen?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung
  7. 7. Das sagt der Experte

Da viele verschiedene Einflüsse und Konflikte auf psychischer Ebene Ängste und Phobien auslösen können, ist es nicht möglich, einer Angststörung vorzubeugen. Wer als Elternteil seinem Kind Sicherheit und einen gesunden Umgang mit Ängsten vermittelt, verringert wahrscheinlich das Risiko, dass der Nachwuchs eine Angststörung entwickelt.

Welchen Einfluss Eltern letztlich tatsächlich haben, um einer Angststörung vorzubeugen, ist allerdings nur schwer einzuschätzen.

Frau tröstet andere Frau
Es ist nicht möglich, einer Angststörung vorzubeugen. Wenn Sie bemerken, dass jemand aus Ihrem Umfeld unter Ängsten oder einer Angststörung leidet, sollten Sie handeln© Fotolia
 

Angststörungen kann man nicht vorbeugen

Am wichtigsten ist es, Angststörungen früh zu erkennen und zu behandeln. Je länger die Ängste bestehen, desto schwieriger ist es, sie wieder zu „verlernen“. Dies gilt auch für das typische Vermeidungsverhalten. Wenn Sie also bei sich oder jemandem in Ihrem Umfeld bemerken, dass eine irrationale Angst Teile des Lebens zu bestimmen beginnt, sollten Sie handeln: Suchen Sie einen Arzt oder Therapeuten auf beziehungsweise sprechen Sie den Betroffenen auf Ihre Vermutung an.

 

Stress senken, Angststörung vorbeugen

Stress begünstigt die Entstehung einer Angststörung. Sport und Entspannungstechniken wie autogenes Training oder Muskelentspannung nach Jacobson (Kurse an Volkshochschulen) helfen vorzubeugen und unterstützen die Therapie. Autogenes z. B. ist so einfach, dass es jeder lernen kann. Experte Dr. Werner Ehrhardt: „Setzen Sie sich dreimal täglich für zwei Minuten locker auf einen Stuhl. Der Kopf sinkt leicht zur Brust, die Schultern hängen, die Arme liegen auf den Oberschenkeln. Die Augen schließen. Jetzt sagen Sie sich: Mein rechter Arm wird schwer. Dann geht es zum linken Arm, danach zu den Beinen. In der zweiten Runde werden alle Gliedmaßen warm. Beim ersten Mal passiert oft nichts. Nach 14 Tagen klappt es meist bei einem Arm. Später mit dem Rest.“ So fährt der Körper herunter auf totale Entspannung. Mit der Zeit kann man diese Technik in jeder Situation anwenden.

Das sagt der Experte
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