Kann Fischöl Prostatakrebs stoppen?

Omega-3-Fettsäuren schützen nicht nur die Gesundheit, sie stoppen sogar das Krebswachstum
Omega-3-Fettsäuren schützen nicht nur die Gesundheit, sie stoppen sogar das Krebswachstum © Fotolia

Omega-3-Fettäsuren können noch mehr, als bisher angenommen: Eine aktuelle Studie zeigt, dass sie das Wachstum von Prostata-Krebszellen stoppen können.

Die in Fischöl enthaltenen Omega-3-Fettsäuren haben viele gute Eigenschaften – beispielsweise schützen sie Herz und Gefäße, wirken antientzündlich und helfen, Diabetes vorzubeugen. Einen weiteren Gesundvorteil der Wohltäter haben US-amerikanische Wissenschaftler in ihrer aktuellen Studie entdeckt.

 

Omega-3-Fettsäuren stoppten Krebswachstum

Das Forscherteam um Kathryn Meier, Professorin an der Washington State University, untersuchten die Wirkung von Omega-3-Fettsäuren auf Prostatakrebs-Tumoren im Labor. Dabei stellten sie fest, dass die Fettsäuren das Wachstum der Krebszellen stoppten.

Dieses Phänomen erklären die Studienleiter folgendermaßen: Die Fettsäuren binden sich an spezielle Rezeptoren – also Andockstellen – der Krebszellen und setzen dadurch einen wachstumshemmenden Prozess in Gang.

Die Wissenschaftler sehen die Studienergebnisse als Grundlage für die Entwicklung neuer Therapien bei Prostatakrebs. Bisher steht noch nicht fest, ob der beobachtete Effekt auch durch die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren über die Nahrung oder Kapseln erreicht werden kann. Trotzdem gilt: Omega-3-Fettsäuren schützen die Gesundheit – enthalten sind sie beispielsweise in Lachs, Makrele, Hering, Sardine und Thunfisch.

Hamburg, 19. März 2015

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