Vier Mythen zum Thema Frühstück

Kann ein Frühstück vor einem Herzinfarkt schützen?

Eine 2013 im renommierten Journal Circulation publizierte Studie kam zu dem Schluss, dass Männer, die morgens nicht frühstückten, ein höheres Risiko für koronare Herzerkrankungen hatten, als Männer die Frühstück aßen. Und zwar um 27 Prozent. Die Forscher der Harvard University leiteten daraus ab, dass ein Frühstücken vor Herzerkrankungen schützt, was wiederum von Fachblättern und Ernährungswissenschaftlern aufgegriffen wurde. Weniger Beachtung fand der Hinweis der Studie, dass diejenigen Männer, die morgens nicht frühstückten außerdem häufiger rauchten und unverheiratet waren, sich körperlich weniger betätigten, größtenteils in Vollzeit arbeiteten und mehr Alkohol tranken – alles Faktoren die eine koronare Herzerkrankung viel eher erklärten als ein verpasstes Frühstück am Morgen. Der Gesundheitsexperte Aaron E. Carroll kritisiert außerdem, dass die Studie ihre Empfehlungen auf reinen Assoziationen und nicht auf kausalen Zusammenhängen aufgebaut habe.

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