Jeder Dritte würde Gesundheitsdaten weitergeben

Eine Joggerin hält ein Smartphone in der Hand
Das Smartphone zählt jeden Schritt: Jeder Dritte würde diese Daten bereitwillig mit seiner Krankenkasse teilen, zeigt eine aktuelle Umfrage © Fotolia

Zurückgelegte Schritte, Blutdruckwerte, Essensplan: All diese Daten sind bei Nutzern von Gesundheits-Apps auf dem Smartphone gespeichert. Eine aktuelle Umfrage zeigt, wie bereitwillig die Deutschen diese Daten weitergeben würden.

Diätpläne, Schrittzähler, Blutdruckmesser: Gesundheits-Apps können dabei helfen, fit zu bleiben. Darum sind sie auch so beliebt: Einer Anfang des Jahres durchgeführten Umfrage zufolge nutzen 41 Prozent der Deutschen mindestens eine solche App. Das ergibt eine ganze Menge sensibler Daten, die auf deutschen Smartphones gespeichert sind.

 

Daten ohne Gegenleistung

Eine neue Umfrage des Branchenverbandes Bitkom zeigte Medienberichten zufolge jetzt, wie bereitwillig die Deutschen diese Daten weitergeben. Demnach ist mehr als jeder Dritte der 1.279 Befragten bereit, Daten über Lebensstil, Ernährung und Fitness an seine Krankenkasse weiterzugeben – und das meist ohne Gegenleistung: Nur jeder Fünfte erwartet dafür etwa eine Prämie oder einen Rabatt beim Versicherungsbeitrag.

 

Ältere geben Daten bereitwilliger preis

Mit dem Alter stieg die Auskunftsbereitschaft der Befragten: Von den über 65-Jährigen würde fast jeder Zweite seine Daten an die Krankenkasse weitergeben, ein Drittel von ihnen auch ohne Gegenleistung.

Ausführliche Informationen zur Diskussion um die Weitergabe von Gesundheitsdaten finden Sie hier.

Hamburg, 29. April 2015

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