Ist Fitness ansteckend?

Körperliche Fitness steckt an
Körperliche Fitness steckt an – das ist das Ergebnis einer Studie der John Hopkins Bloomberg School of Public Health © Fotolia

Für alle verheirateten Sportmuffel gibt es gute Nachrichten: Eine Studie hat jetzt herausgefunden, dass der Ehepartner großen Einfluss auf unsere körperliche Fitness ausübt. Wie das miteinander zusammenhängt, erfahren Sie hier.

„Wenn Sie körperlich fit werden möchten, könnte ausgerechnet die Person, die Ihnen jeden Morgen am Frühstückstisch gegenüber sitzt, den größten Druck ausüben“, erklärt Laura Cobb, Coautorin der Studie und Doktorandin an der John Hopkins Univerität. Sie betont weiter: „Es gibt zu viele Menschen, die nicht ausreichend Bewegung bekommen." Die Studie beruht auf vorangegangenen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die belegen, dass uns gemeinsames Abnehmen leichter fällt.

 

Der Domino-Effekt der Fitness

Auf der Grundlage der bewährten Methode der American Heart Association führten 45 Prozent der Männer sowie 33 Prozent der Frauen folgende Trainingseinheiten aus: 150 Minuten moderate (gemäßigt) und 75 Minuten kräftige Bewegung. Das Ergebnis: Wenn der Mann beim ersten Mal nicht aktiv war, stieg die Wahrscheinlichkeit für einen Zweitversuch um 70 Prozent an – vorausgesetzt, die Frau hat bereits beim ersten Mal an dem Trainingsprogramm teilgenommen. War die Ehepartnerin im ersten Durchlauf hingegen nicht aktiv, erhöhte sich die Wahrscheinlichkeit einer Teilnahme um 40 Prozent, wenn der Mann die Trainingseinheiten bereits absolviert hatte.

 

Ehepartner: Motivation für Sportfaule

„Wir alle wissen, wie wichtig Bewegung ist, um gesund zu bleiben. Die Studie zeigt uns, dass ein Ehepartner eine wirklich positive Auswirkung auf den anderen haben kann, um auf lange Sicht körperlich fit und gesund zu bleiben“, ist die Doktorandin überzeugt.

Hamburg, 6. März 2015

Themen
Das könnte Sie auch interessieren
Copyright 2018 praxisvita.de. All rights reserved.