Ist das was Ernstes?

Wenn der Arm eingeschlafen ist, stellt sich ein Kribbeln ein
Wenn der Arm eingeschlafen ist, stellt sich ein Kribbeln ein. Die Ursache ist eine vorübergehende Nervenstörung © Fotolia

Kribbelnde Finger, plötzliches Lidzucken, unruhige Beine: Manchmal meldet sich der Körper mit merkwürdigen Signalen. Praxisvita sagt Ihnen, was dahinter steckt.

Kennen Sie das? Ganz plötzlich ist es da. Dieses seltsame Kribbeln im Arm, die Stiche im Bauch oder das unruhige Bein. Oft sind solche Symptome völlig harmlos und verschwinden nach einiger Zeit von selbst. Entwickeln sie sich aber zum Dauerzustand, sollte man sie ernst nehmen. Denn selbst kleinste Veränderungen können Vorboten ernsthafter Erkrankungen sein. Das heißt nicht, dass man jetzt gleich in Panik verfallen sollte. Dennoch ist es hilfreich, die wichtigsten Alarmsignale des Körpers zu deuten – und wirksam entgegen zu steuern.

 

Ameisenlaufen und kribbelnde Finger

Wem schon mal der Arm oder die Hand eingeschlafen ist, kennt das Gefühl. Das Kribbeln stellt sich ein, wenn der Körperteil sozusagen wieder erwacht. Nach den neuesten Erkenntnissen ist eine vorübergehende Nervenstörung durch starken Druck daran schuld.

Wann zum Arzt? Tritt das Kribbeln häufiger auf, kann ein Karpaltunnelsyndrom der Auslöser sein, das heißt ein Handnerv ist chronisch zusammengedrückt.

 

Unruhige Beine

Brennen, Zucken und Schmerzen in den Beinen – für über zwei Millionen Deutsche nächtliche Qual. Dann hilft nur eins: aufstehen, umherlaufen und dabei fest auftreten. Danach die Waden massieren und wechselwarm abduschen. Hilfreich ist auch eine regelmäßige Massage mit asiatischem Tigerbalm.

Wann zum Arzt? Bei andauernden Beschwerden: Hilfe bringt neben einer medikamentösen Therapie auch Chininsulfat (Apotheke). Dieser Naturwirkstoff blockiert die Reizweiterleitung der Nerven und lindert die schmerzhaften Krämpfe.

 

Häufiges Lidzucken

In der Regel sind Mineralstoffmangel oder Stress, aber auch Verspannungen im Schulter-Nackenbereich der Auslöser. Dann kann Magnesium helfen. Entweder hochdosiert aus der Apotheke oder in Nahrungsmitteln wie Bananen, Vollkornbrot und Hülsenfrüchten.

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