Insektenstiche-Ursachen: Mücken stechen besonders häufig

Redaktion PraxisVITA
Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Insektenstiche gelten als typische Ursachen für örtliche Entzündungsreaktionen der Haut. Aber sie können auch andere Beschwerden auslösen, die den ganzen Körper betreffen. Besonders häufig sind Stiche durch Mücken. Sie können lebensbedrohlich werden, wenn sie eine allergische Reaktion hervorrufen. Wie sich eine Mückenstich-Allergie zeigt, lesen Sie hier.

Je nachdem, um welche Insektenart es sich handelt, werden diese Reaktionen durch verschiedene Substanzen ausgelöst, die durch den Stich in den menschlichen Körper gelangen. Gelangt zum Beispiel Insektengift ins Blut des Menschen, können dort bestimmte Zellen des Immunsystems aktiviert und eine allergische Reaktion ausgelöst werden. Meist setzt die Reaktion 10 bis 30 Minuten nach dem Stich ein, aber auch kürzere oder längere Abstände sind möglich.

Insektenstiche-Ursache Mücken
Insektenstiche-Ursachen: Mücken stechen besonders häufig. Die Haut reagiert auf den Mückenspeichel, der über den Stich ins Gewebe gelangt© Fotolia
 

Insektenstiche durch Bienen und Wespen

Hautflügler, zu denen unter anderem Bienen und Wespen gehören, besitzen einen Giftstachel, den sie durch die Haut des Menschen stechen und dabei unterschiedliche Mengen an Gift abgeben. Bei einem Bienenstich sind dies beispielsweise 0,14 Milliliter Gift, bei der Wespe nur 0,003 Milliliter. Die Biene verliert bei einem Stich ihren Stachel, der in der Haut des Menschen zurückbleibt. Wespen können in den meisten Fällen ihren Stachel wieder zurückziehen. Auch die Inhaltsstoffe des Giftes sind unterschiedlich, sodass nicht alle Stiche die gleichen Reaktionen auslösen.

 

Insektenstiche durch Mücken

Häufiger als Bienen und Wespen sind Insektenstiche durch Mücken. Ursachen für die Reaktionen an der Einstichstelle stammen nicht aus speziellen Giftdrüsen – die Haut reagiert auf den Mückenspeichel, der über den Stich ins Gewebe gelangt, mit Juckreiz, Rötung und Schwellung.

 

Lebensbedrohliche Mückenstich-Allergie

Mückenstiche können bedrohlich sein – wenn sie allergische Reaktionen hervorrufen. Bei Personen mit einer Mückenstich-Allergie lassen die Schwellungen nicht automatisch wieder nach, sondern werden größer und entzünden sich. Sind es zu viele Stiche, können Allergiker sogar einen Kreislaufschock infolge der Mückenstich-Allergie erleiden.

Mückenstichallergie
Bei einer Mückenstich-Allergie werden die Schwellungen größer und entzünden sich © istock/brittak
 

Was sind die ersten Anzeichen einer Mückenstich-Allergie?

Die Mückenstich-Allergie beginnt oft mit Kribbeln an Hand- und Fußsohlen. Jucken oder Nesselsucht mit Hautquaddeln am ganzen Körper, Schwindel, Herzrasen oder Atemnot können dazukommen.

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