Insektenstiche erkennen: Diese 5 Bilder helfen bei der Identifizierung

Laura Basting-Neumann

Insektenstiche zu erkennen, ist manchmal wirklich schwer. Diese Bilder helfen dabei, unterschiedliche Insektenstiche zu identifizieren und dementsprechend zu behandeln.

 

Insektenstiche erkennen mit diesen Bildern

Mit diesen Bildern Insektenstiche erkennen
Mit diesen Bildern kann man Insektenstiche erkennen Foto:  PraxisVITA

Vor allem im Sommer sind Mücken, Wespen und Co. vermehrt in Menschennähe. Da passiert es schnell, dass sie zustechen oder beißen, doch nicht immer sieht man, welches Insekt zusticht oder zubeißt. Damit Sie die Stiche richtig behandeln können, ist es jedoch wichtig diese zu identifzieren, denn die Behandlung der unterschiedlichen Insektenstiche ist individuell. Zum Glück gibt es prägnante Unterschiede beim Aussehen von Insektenstichen. So sollten Sie bei der Indentifzierung darauf achten, ob der Stich anschwilt oder sich verfärbt. Auch die Größe kann Hinweise auf die Art des Insektenstichs liefern. Diese Bilder helfen, Insektenstiche zu bestimmen.

 

1. Mückenstich erkennen

So erkennt man ein Mückenstich
So erkennt man einen Mückenstich  Foto:  PraxisVITA

Mückenstiche erkennt man an ihrer weißen und roten Färbung. Der Grund, warum ihre Stiche jucken ist der, dass die Blutsauger beim Einstich durch ihren Speichel ein Protein spritzen. Das soll die „Beute“ lokal betäuben und das Blut ungerinnbar machen, sodass die Mücken es aufsaugen können. Die meisten Menschen reagieren auf den Mückenspeichel sozusagen leicht allergisch – die Haut beginnt zu jucken. Der Körper schüttet als Reaktion darauf den Botenstoff Histamin aus. Der erweitert die Gefäße und Flüssigkeit tritt ins Gewebe aus. So treten die weiße Farbe und die Schwellung auf.

Bei vielen Menschen entsteht nur ein Juckreiz, der nach einiger Zeit verschwindet. Einige überempfindliche Menschen reagieren jedoch mit angeschwollenen Gelenken oder Augenliedern, und/oder Blasen auf der Haut.

Mückenstich behandeln: Den Stich können SIe durch Kälte aber auch durch Wärme behandeln. Kälte wirkt abschwellend, Wärme sorgt dafür, dass das Eiweiß gerinnt und das Jucken nachlässt.

 

2. Bienenstich erkennen

Bienenstiche erkennt man an dem zurückbleibenden Stachel
Bienenstiche erkennt man an dem zurückbleibenden Stachel Foto:  PraxisVITA

Wenn Bienen in etwas hineinstechen, lassen sie ihren Stachel dort zurück. Bei Menschen fängt der Stich an zu schmerzen, später auch zu jucken, und an der Einstichstelle schwillt die Haut rundlich, leicht rötlich an.

Bienenstich behandeln: Den Stachel schnellstmöglich entfernen und die Stelle gut kühlen. In der Regel klingt die Schwellung innerhalb von ein bis zwei Tagen wieder ab.

Eine allergische Reaktion zeigt sich häufig durch Atemnot oder Schwellungen im Gesicht. Dann sofort einen Arzt aufsuchen.

 

3. Wespenstich erkennen

Wespenstiche ähneln Bienenstichen
Wespenstiche ähneln Bienenstichen Foto:  PraxisVITA

Ein Wespenstich sieht dem Bienenstich sehr ähnlich. Der Stich kann etwas größer werden als der einer Biene. Wenn eine Wespe sticht, ist es recht schmerzhaft, sie lässt aber keinen Stachel zurück.

Wespenstich behandeln: Die Stelle kühlen und wenn eine allergische Reaktion auftritt, einen Arzt hinzuziehen.

Eine allergische Reaktion auf einen Wespenstich zeigt sich in leichter Atemnot, Quaddeln auf der Haut und/oder Kreislaufproblemen kurz nach dem Stich. 

 

4. Bremsenstich erkennen

Bremsenstich erkennen an roten Ringen
Bremsenstich erkennen an den roten Ringen Foto:  PraxisVITA

Meist stechen Bremsen eher Tiere. Wenn eine Bremse aber mal einen Menschen sticht, hat solch ein Stich mehrere Ringe, in der Mitte ist er röter als außen. Häufig schwillt die Haut großflächig an und möglicherweise blutet sie an der Einstichstelle nach. So ein Stich ist sehr schmerzhaft und erzeugt einen starken Juckreiz.

Bremsenstich behandeln: Einen Bremsenstich behandeln Sie am besten zuerst mit Hitze, da das giftige Protein der Bremsen ab 40 Grad Celsius zerfällt. Nach einigen Minuten können Sie die Stelle kühlen.

 

5. Flohstiche beim Menschen erkennen

Flohstiche erkennen ist einfach, da sie klein und in Gruppen anzufinden sind
Flohstiche erkennen ist einfach, da sie klein und in Gruppen anzufinden sind Foto:  PraxisVITA

Flohstiche zu erkennen, ist einfacher als andere Stiche zu identifizieren. Die Bisse zeichnen sich durch mehrere kleine Punkte aus und kleine Rötungen umgeben sie. Sie schwellen leicht an und jucken.

Flohstiche behandeln: Um den Juckreiz zu lindern, die Stelle gut kühlen. Wer etwas gegen den Juckreiz tun möchte, oder sich die Flohstiche entzünden, kann zu Kortisonsalben oder Gelen mit Antihistaminika greifen. Ein orales Antihistaminika vom Arzt oder aus der Apotheke hilft ebenfalls.

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Insektenstiche nicht aufkratzen

Ganz wichtig bei jedem Stich: Nicht kratzen. Sonst nutzen Erreger die offene Haut als Eintrittstor und Insektenstich-Entzündungen entstehen. Juckt der Stich unaushaltbar, am besten einen Arzt aufsuchen.

Mithilfe dieser Bilder können Sie Insektenstiche erkennen und diese richtig behandeln.

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