Insektenstich – wann zum Arzt?

Redaktion PraxisVITA
Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei Insektenstichen ergibt sich die Diagnose meist aufgrund der Ursache, dem offensichtlichen Stich durch Insekten, der zu einer örtlichen Schwellung an der Einstichstelle geführt hat. Meistens ist ein Stich harmlos. Manchmal ist eine ärztliche Untersuchung jedoch nicht zu vermeiden. Insektenstich – wann zum Arzt? PraxisVITA sagt Ihnen, welche Beschwerden Sie nicht ignorieren dürfen und wie die richtige Diagnose gestellt wird.

Wenn keine anderen Symptome neben der örtlichen Schwellung aufgetreten sind, sind keine weiteren Untersuchungen notwendig und der Insektenstich muss nicht vom einem Arzt begutachtet werden.

 

Insektenstich: Wann Sie zu einem Arzt gehen sollten!

Sollte es allerdings zu einer gesteigerten örtlichen Reaktion oder zu einer allergischen Reaktion gekommen sein, die Beschwerden ungewöhnlich stark sein oder schlimmer werden, ist es ratsam, bei einem Insektenstich einen Arzt aufzusuchen. Einen Arzt sollten wir auch zurate ziehen, wenn Entzündungen infolge eines Insektenstichs nach drei Tagen noch nicht abklingen.

Insektenstich – wann zum Arzt
Insektenstich – wann zum Arzt? Ein entzündeter Insektenstich sollte immer von einem Arzt untersucht werden © istock/PARNTAWAN

Der Arzt wird in einem ausführlichen Gespräch (Anamnese) weitere Fragen zu den Symptomen stellen. Wichtig ist dabei, in welchem Abstand vom Stich sie aufgetreten sind, wie lange sie angehalten haben und wie stark sie ausgeprägt waren.

 

Insektenstich-Diagnose umfasst Hautpricktests

Anschließend folgt eine körperliche Untersuchung, bei der der Arzt mögliche Hautveränderungen genauer untersucht. Vor allem, wenn der Betroffene sich nicht mehr erinnern kann, von welchem Insekt er gestochen wurde, sollten weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um genau festzustellen, auf welche Insektenart eine Allergie vorliegt.

Hautpricktest
Um genau festzustellen, gegen welche Insektenart eine Allergie vorliegt, wird der Arzt einen sogenannten Hautpricktest durchführen © Fotolia

Dazu wird der Arzt einen sogenannten Hautpricktest durchführen. Bei diesem werden verschiedene Insektengifte in festgelegten Konzentrationen auf kleine Hautbereiche aufgetragen, anschließend werden die beträufelten Hautstellen mit einer kleinen Lanzette angeritzt, sodass das Gift in den Körper eindringen kann. Stellen, an denen eine Reaktion auftritt, zeigen, auf welches Gift der Betroffene allergisch reagiert.

Sollte der Hautpricktest nicht eindeutig sein, kann der Arzt weitere Untersuchungen, wie beispielsweise eine Bestimmung von Antikörpern im Blut, veranlassen.

Behandlung
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