Entzündeter Insektenstich? Wann Insekten gefährlich sind

Redaktion PraxisVITA

Insektenstich im Mund

Das Gift, das beim Stich von Biene oder Wespe im Mund- oder Rachenraum platziert wird, kann in wenigen Minuten zu Schwellungen führen, die die Atemwege blockieren. Das Ein- und Ausatmen wird so massiv erschwert oder gänzlich unmöglich, und es besteht akute Erstickungsgefahr! Besonders kritisch ist das Verschlucken einer Wespe, weil sie im Gegensatz zur Biene mehrmals stechen kann. Denn ihr Stachel besitzt keine Widerhaken und reißt beim ersten Stich nicht ab. So wird das Risiko einer lebensbedrohlichen Schwellung erhöht. Deshalb sollte man bei ersten Reaktionen sofort den Rettungsdienst rufen. Während des Wartens sollte der Betroffene kaltes Wasser trinken oder Eis lutschen. Auch kalte Umschläge von außen im Halsbereich verlangsamen das Anschwellen. Wer bereits auf Bienen- oder Wespenstiche allergisch reagiert hat, sollte sich von seinem Arzt eine Notfallspritze verschreiben lassen und diese im Sommer immer dabeihaben. Bei einer allergischen Reaktion wird diese sofort in den Oberschenkel verabreicht. Ein Luftröhrenschnitt sollte hingegen nur von Profis vorgenommen werden.

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