Innere Ruhe finden: 5 Tipps für mehr Ausgeglichenheit und weniger Grübeln

Mona Eichler Health-Redakteurin

Innere Ruhe finden und weniger grübeln – das wünschen sich viele Menschen. Doch vor allem im Stress des Alltags geht die innere Ausgeglichenheit schnell verloren. Sie zurückzugewinnen ist nicht einfach, aber möglich. Wir stellen 5 wertvolle Tipps vor, damit Sie mehr innere Ruhe finden.

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Inhalt
  1. Innere Ruhe finden: Woher kommt innere Unruhe?
  2. Was macht innere Unruhe mit dem Körper?
  3. Innere Ruhe finden: Ein Idee, mehrere Ebenen
  4. Wie finde ich innere Ruhe? 5 Tipps für den Alltag
 

Innere Ruhe finden: Woher kommt innere Unruhe?

Innere Ruhe finden beginnt mit der konkreten Frage, woher die eigene innere Unruhe kommt. Das eine bedingt das andere und vice versa. Die Gründe für innere Unruhe sind natürlich von Mensch zu Mensch verschieden, doch grundsätzlich wird innere Ruhe schnell von negativen Gedanken, Sorgen, Ängsten und Schmerzen überschattet. Vieles, was unsere Psyche und Gesundheit belastet, bringt uns aus dem Gleichgewicht und führt zu innerer Unruhe. Dazu zählen:

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Was macht innere Unruhe mit dem Körper?

Die Auswirkungen von innerer Unruhe sind nicht zu unterschätzen. Symptome wie ein starkes Angstgefühl, übermäßiges Schwitzen oder auch Bauchschmerzen, Schwindel und Übelkeit machen innere Unruhe mehr als unangenehm. 

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Innere Ruhe finden: Ein Idee, mehrere Ebenen

Sich vorzunehmen, mehr innere Ruhe zu finden, ist eine zunächst recht unkonkrete Idee. Denn was heißt das überhaupt: innere Ruhe finden? Dieses Ziel setzt sich aus mehreren Einzelteilen zusammen. Dazu gehört zum einen innere Ausgeglichenheit, die es Menschen erlaubt, Schwierigkeiten im Alltag mit einer gewissen Balance und auch Kraft zu begegnen. Innere Ruhe und Kraft finden hängt also zusammen. 

Zur inneren Ruhe gehört aber auch, das Grübeln zu stoppen – denn kaum etwas bringt so viel innere Unruhe auf, wie die eigenen Gedanken. Vor allem jene Menschen, die sich viele Sorgen machen, kennen die Gedankenkarusselle, die sich nicht stoppen lassen. Hier greifen Tipps für innere Ruhe ganz konkret: Mit ein wenig Übung und Durchhaltevermögen lernt man, innere Gelassenheit zu trainieren und das Grübeln zu stoppen. Was den Prozess aktiv unterstützt: pflanzliche Heilmittel wie Lavendel, um innerlich ruhig zu werden.

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Wie finde ich innere Ruhe? 5 Tipps für den Alltag

1. Atemübungen: Strom der inneren Ruhe

Atemübungen helfen nicht nur akut, sondern auch langfristig gegen Stress-Symptome wie Angstgefühle, Übelkeit und Gedankenkarusselle. Der Körper wird mit frischem Sauerstoff versorgt und durch das Konzentrieren auf den eigenen Atem haben negative Gedanken keinen Platz mehr im Kopf. 

Die simpelste Atemübung, um innere Ruhe zu finden, ist, die Hand auf den Bauch zu legen und bewusst gegen die Handfläche zu atmen. So vertieft sich der Atem, fließt bis in den Bauchraum und beruhigt von innen. 

Die bekannteste Atemübung kommt aus dem Yoga: Bei der 4-7-8-Methode wird 4 Sekunden lang eingeatmet, 7 Sekunden lang die Luft angehalten und abschließend 8 Sekunden ausgeatmet, bevor sich der Zyklus wiederholt. Es braucht ein wenig Übung dafür, doch diese Atemtechnik wirkt extrem entspannend. Durch das Mitzählen der Sekunden stoppt automatisch auch das Grübeln über Probleme. 

2. Meditation: Grübeln stoppen und innere Ruhe finden

Hand aufs Herz: Die meisten von uns haben Meditation schon ausprobiert, um innere Ruhe zu finden, und dann wieder aufgegeben. Still dazusitzen und zu versuchen, an nichts zu denken, facht vor allem negative Gedanken nur noch mehr an, so scheint es. 

Was vor allem Neueinsteigern wirklich hilft: geführte Meditationen und Traumreisen, bei denen ein/e Meditationsleiter*in die Stille durchbricht und die Aufmerksamkeit auf erzählte Bilder und Geschichten lenkt. Der Markt für geführte Meditation wächst. Online und auf Streamingplattformen findet sich ein immer größer werdendes Angebot. 

3. Achtsamkeitsübungen: Die kleinen Dinge des Lebens schätzen

Achtsamkeitsübungen lenken unsere Aufmerksamkeit auf die positiven Dinge des Lebens – egal, wie klein diese sind. Die einfachste Achtsamkeitsübung: Schreiben Sie morgens nach dem Aufwachen in ein Buch, worauf Sie sich an diesem Tag freuen. Abends wiederholen Sie das Ritual und schreiben in Ihr Buch, was an diesem Tag Ihnen gut gefallen hat. 

Wichtig ist: Fassen Sie sich kurz! Diese Übung soll kein Roman werden. Es reicht vollkommen, wenn Sie ein bis zwei Stichpunkte niederschreiben. Allein darüber nachzudenken, was an Ihrem Tag gut werden wird oder war, wird sich positiv auf Ihre Stimmung auswirken. 

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4. Sport: Bewegung für innere Ausgeglichenheit

Es ist kein Geheimnis: Sport setzt Endorphine frei, die glücklich machen. Wer sich bewegt, hat keine Zeit zu grübeln, und auch innere Unruhe schwindet durch Bewegung. 

Wer sich schwertut, regelmäßig Sport zu treiben, sollte auf Frühsport setzen: Morgens ist die Motivation am höchsten und durch die Bewegung startet man mit einem angekurbelten Kreislauf in den Tag. Ein weiterer Pluspunkt: Frühsport verbessert nachweislich die Schlafqualität – das konnte in einer Studie des Berufsverband Deutscher Internisten nachgewiesen werden. Wer gut schläft, ist spürbar ausgeglichener und der inneren Ruhe einen entscheidenden Schritt näher. 

5. Pflanzliche Heilmittel, um innerlich ruhig zu werden

Wer eine starke innere Unruhe verspürt, dass er auch nachts nicht mehr abschalten kann, wenn Stress und Sorgen die Lebensqualität und den Schlaf rauben, benötigt das Gehirn Hilfe. Lavendel eignet sich hierbei ganz besonders. Das Öl aus dem sogenannten Arzneilavendel bringt Botenstoffe im Gehirn wieder ins Gleichgewicht und löst so die innere Unruhe. Betroffene schlafen dadurch wieder besser.

Die Naturarznei hat gegenüber chemisch-synthetischen Mitteln viele Vorteile: So ist die Verträglichkeit gut, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind nicht bekannt. Zudem macht das pflanzliche Mittel tagsüber nicht müde. Außerdem entsteht keine Abhängigkeit oder ein Gewöhnungseffekt. Insgesamt konnten die Wirksamkeit und Verträglichkeit in mehr als 15 klinischen Studien nachgewiesen werden.

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