Innere Blutungen verursachen nicht immer eindeutige Symptome

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei inneren Blutungen hängen die Symptome vor allem davon ab, wie schwer die Blutungen sind. Leichte innere Blutungen bemerken die meisten Menschen kaum. Insbesondere oberflächliche innere Verletzungen hinterlassen außer einem blauen Fleck meistens keine sichtbaren Spuren und erzeugen auch keine nennenswerten Probleme. Oft wissen die Betroffenen nicht einmal genau, in welcher Situation der blaue Fleck entstanden ist.

Kommt es nach einer Prellung im Inneren eines Gelenks zu einem Bluterguss, schwillt das Gelenk häufig an. Außerdem kann der Bluterguss die Bewegung für einige Zeit beeinträchtigen und Schmerzen bei der Bewegung verursachen.

 

Keine eindeutigen Symptome bei inneren Blutungen

Auch bei Menschen, die Aufgrund einer Erkrankung – zum Beispiel wegen eines Magengeschwürs – ständig kleinere Mengen an Blut verlieren, erzeugen die inneren Blutungen vielfach keine deutlichen Symptome. Bei Tumoren oder Geschwüren im Magen-Darm-Bereich färbt sich in manchen Fällen der Stuhl durch das beigemischte Blut schwarz oder die Betroffenen beobachten Blut im Stuhl. Auch blutiger Urin kann auf eine innere Blutung hindeuten. Sind die Blutverluste gering, kann der Körper diese für eine gewisse Zeit ausgleichen, indem er verstärkt neue Blutzellen produziert. Halten die Blutungen aber über einen längeren Zeitraum an, leiden Menschen mit inneren Blutungen oft an den Symptomen einer Blutarmut, medizinisch als Anämie bezeichnet. Dazu gehören zum Beispiel Blässe, Schwäche, Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche.

Auch Tumoren oder Geschwüre, zum Beispiel ein Magengeschwür, können innere Blutungen auslösen
Auch Tumoren oder Geschwüre, zum Beispiel ein Magengeschwür, können innere Blutungen auslösen© Fotolia
 

Bei schweren inneren Blutungen treten Symptome plötzlich auf

Auf ähnliche Weise machen sich auch schwere innere Blutungen bemerkbar, allerdings entwickeln sich Symptome bei starken Blutverlusten nicht schleichend, sondern plötzlich innerhalb kürzester Zeit. Die mangelnde Sauerstoffversorgung kann bis hin zu einem lebensbedrohlichen Schock führen. Zu starkem Schwindel kommen dann als weitere Symptome Blässe, kalter Schweiß, Frieren, erhöhter Puls, Verwirrtheit und plötzliche Schläfrigkeit bis hin zu Bewusstseinsstörungen und Bewusstlosigkeit. Bei Gehirnblutungen können Gefühlsstörungen, Lähmungen und Sprechstörungen sowie ebenfalls Bewusstseinsstörungen und Bewusstlosigkeit hinzukommen. Sammelt sich Blut im Magen, erbrechen die Betroffenen häufig Blut.

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