Inkontinenz: Was gegen das heimliche Leiden hilft

Bei Inkontinenz mit dem Arzt sprechen
Vielen ist es peinlich – aber Sie sollten mit dem Arzt besprechen, welche Medikamente und natürliche Verfahren bei einer Inkontinenz geeignet sind © imago

Viele Menschen leiden unter Inkontinenz und Blasenschwäche. Wichtig dabei ist sich jemanden anzuvertrauen. Informationen wie Sie der Blasenschwäche entgegen wirken finden Sie hier.

Laut Schätzungen leiden bis zu 22 Prozent der über 40-Jährigen unter Problemen bei der Entleerung ihrer Blase. Viele kommen zwar noch rechtzeitig zur Toilette, doch wegen ständigen Harndrangs müssen sie sehr häufig dorthin. Andere verlieren ungewollt kleinere Mengen Urin. Über dieses Thema wird jedoch ungern gesprochen. Und obwohl die Störung den Alltag erheblich belasten kann, offenbaren sich viele Betroffene nicht einmal einem Arzt. Dabei kann er meist relativ einfach helfen.

 

Organische Ursachen rechtzeitig beheben

Entzündungen, Verletzungen, Diabetes, nervliche Störungen oder Tumore sind einige der zahlreichen Krankheiten, die eventuell eine Blasenschwäche auslösen. Bei vielen Männern ist es die Folge einer gutartigen Prostata-Vergrößerung. Naturheilmittel oder Operationen helfen ihnen. Auch in allen anderen Fällen lässt sich das Blasenproblem oft durch die Behandlung des Grundleidens lösen.

 

Altersbedingten Schwächen gezielt entgegenwirken

Der Schließmuskel der Blase kann mit zunehmendem Alter Schwächen zeigen. Auch die Muskeln des Beckens verlieren Spannkraft – vor allem bei Frauen, die mehrere Kinder zur Welt gebracht haben. Und schließlich begünstigen hormonelle Veränderungen ab den Wechseljahren eine Blasenschwäche. Man sollte mit dem Arzt besprechen, welche Medikamente und natürliche Verfahren geeignet sind. Nützlich sind Beckenboden- und Blasentraining. Übergewicht abbauen.

 

Die Kommunikation der Nerven verbessern

Gegen eine überaktive Blase hilft oft der verschreibungspflichtige Wirkstoff (aus der Apotheke). Häufig entsteht Harndrang, weil Nerven den Befehl zur Entleerung der Blase geben, obwohl sie längst nicht gefüllt ist. Mehr Infos finden Sie unter: www.die-ueberaktive-blase.de

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