Hypotonie: Gefahr von Ohnmacht!

Redaktion PraxisVITA

Wenn Ihnen schnell schwarz vor Augen wird, ist vermutlich ein niedriger Blutdruck (Hypotonie) schuld – und der ist nicht immer harmlos. Welche Folgen Hypotonie hat und wie Sie entgegenwirken können.

 

Warum Hypotonie nicht immer harmlos ist

Jetzt bloß nicht schlapp machen! Besonders Frauen kennen das – am hellichten Tag fühlen sie sich urplötzlich schwach und benommen. Manchen wird schwindelig. Andere fangen an zu zittern oder bekommen Herzrasen, manchen droht sogar ein Ohnmachtsanfall. Ursache ist meist ein zu niedriger Blutdruck: Hypotonie. Warum Hypotonie nicht immer harmlos ist – und was langfristig für mehr Energie sorgt.

 

Hypotonie: Wenn der Kreislauf verrückt spielt

Definition Hypotonie:

Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO spricht man bei Frauen von Hypotonie, wenn der Wert unter 100/60 mmHg liegt (bei Männern weniger als 110/70 mmHg). Ob es bei diesen Messwerten zu Beschwerden kommt, ist jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Besonders empfindliche Zeitgenossen können sogar bei Werten darüber unter den Hypotonie-Symptomen leiden.

Hypotonie bei junger Frau
Hypotonie macht vor allem jungen, sehr schlanken Frauen zu schaffen© istock

Beschwerden bei Hypotonie:

Kalte Hände, Schwindel und Flimmern vor den Augen, z. B. morgens beim Aufstehen, Übelkeit und Konzentrationsstörungen bis hin zu Bewusstlosigkeit – all das sind typische Beschwerden. Hypotonie macht vor allem jungen, sehr schlanken Frauen zu schaffen. Warum der Druck hier so niedrig bleibt, ist nicht genau bekannt. Die Neigung dazu kann jedenfalls vererbt werden, und so sind häufig sowohl Mutter als auch Tochter betroffen.

Risiken einer Hypotonie:

Was viele nicht wissen: Hypotonie ist durchaus nicht immer harmlos. Sie kann auch Symptom für verschiedene, zum Teil lebensbedrohliche Erkrankungen sein. Dazu gehören u. a. eine Unterfunktion der Schilddrüse oder Blutarmut. Aber auch Herzklappenfehler oder gefährliche Herzschwäche können hinter den niedrigen Werten stecken. Daher ist es wichtig, bei andauernden Beschwerden zum Arzt zu gehen. Durch verschiedene Untersuchungen (z. B. Belastungstests) können der tatsächliche Auslöser ermittelt und die Therapie eingeleitet werden.

 

Hypotonie – das hilft

Glücklicherweise muss Hypotonie nur in schweren Fällen behandelt werden. Oft reichen schon diese einfachen Verhaltensänderungen aus der Bildergalerie bei Hypotonie – jetzt klicken!

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